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Sitzprobe Maserati Levante 2016

Das ist der neue Luxus-SUV

Maserati Levante SUV Foto: Newspress 67 Bilder

Maserati setzt wie andere Premiumhersteller künftig aufs SUV-Segment. Der Maserati Levante debütiert in Genf, noch im Frühjahr rollt er zu den ersten Kunden. Wir konnten jetzt schon darin Platz nehmen.

01.03.2016 Uli Baumann Powered by

Auf der Suche nach Stückzahlen und neuen Ertragsquellen schielen auch die Luxusautobauer zunehmend auf das SUV-Segment. So wie etwa Bentley mit dem Bentayga, Jaguar versucht es gerade mit dem etwas kompakteren F-Pace und es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Rolls-Royce und Aston Martin SUVs planen. Fiat-Tochter und Ferrari-Schwester Maserati lässt ihr Full-Size-SUV Levante jetzt vom Stapel.

Maserati Levante SUVFoto: Maserati
Dürfte locker Cayenne-Format haben: Maserati Levante.
Maserati Levante SUV
Italienische SUV Konkurrenz für Cayenne & Co. 1:32 Min.

Maserati Levante mit V6-Motoren

Beim Chassis könnten die Italiener auf Komponenten aus dem Jeep-Lager zurückgreifen und sich partiell beim Grand Cherokee bedienen. Das Design orientiert sich an der Formensprache von Ghibli und Quattroporte. Auch die Proportionen mit langer Haube und wenig hohen Fensterflächen zeigen Verwandtschaft zu den Limousinen der Marke, auch wenn beim SUV speziell in der Seitenansicht die Blechflächen ein wenig überrepräsentiert wirken. Über dem hinteren Radhaus gibt ein kecker Hüftschwung dem Design ein charakteristisches Merkmal, hinter dem Vorderrad sitzen die drei Maseratitypisch geformten Lufteinlässe - trotz des SUV-Styles kommt der Levante auf einen cW-Wert von nur 0,31.

Top-Motor leistet im Levante S 430 PS

Der 4,90 Meter lange Maserati Levante ist mit dem 3,0-Liter-V6-Benziner mit Twin-Turbo-Technik bestückt, den es in zwei Leistungsversionen gibt. Die erste Stufe leistet 350 PS, in der Levante S-Version stehen ihm 430 PS zu Buche. Mit dem Top-Motor sprintet der Luxus-SUV in 5,2 Sekunden auf 100 km/h und erreicht als Top-Speed 264 Sachen. Das Basis-Modell benötigt für den Standardsprint 6,0 Sekunden und kommt auf V-Max 251 km/h.

Neben den beiden Benziner können die Kunden auch einen Diesel-Motor ordern. Der Selbstzünder als Dreiliter-V6 mit Common-Rail-Direkteinspritzung leistet 275 PS und soll sich mit 7,2 Liter Diesel pro 100 km begnügen. Für den Sprint auf Tempo 100 benötigt er 7,2 Sekunden.

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Sitzprobe Maserati Levante

Sie haben sich lange Zeit gelassen. Aber jetzt kommt er, der Levante. Und wie. Allein dieser Duft im Innenraum! Das können sie einfach bei Maserati.

Sieht man sich den Innenraum so an, dann kann das schon gelingen. Duftiges Leder auf Sitzen und Armaturenträger, relativ tief montierte Sportsitze mit ordentlich Seitenhalt und übersichtliche Instrumente - analog! Da verschmerzen Fans sogar, dass der verwendete Kunststoff nicht überall hochwertigst erscheint und das Infotainmentsystem mit dem doppelten Drehregler gewisser Einarbeitungszeit bedarf. Aber Leute, Maserati-Design und der Dreizack allerorten: Das Ding könnte stechen.

Maserati Levante SUVFoto: ams
Autor Jörn Thomas hat sich schon ein wenig in den Levante verliebt.

Vor allem, wenn sie ihm irgendwann noch den 3,8 Liter großen Turbo-V8 von Ferrari hinter den großen Grill schieben. Da munkelt man von über 530 PS. Doch bleiben wir realistisch: im richtigen Leben hierzulande wird es vorwiegend dieseln. Leistungsmäßig auf Augenhöhe mit der Konkurrenz, wie dem Cayenne Diesel, der es auf 262 PS bringt.

Jörn Thomas

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Levante kostet ab 70.500 Euro

Benziner und Dieselversionen sind mit der ZF-Achtgangautomatik gekoppelt, die die Motorkraft auf alle vier Räder leitet - schließlich ist ein Q4-Allradsystem mit Torque-Vectoring und elektronisch geregelten Dämpfern an Bord. Der Fahrer hat zudem die Möglichkeit vier Fahrmodi - "Normal", ICE", "Sport" und "Off Road" - zu wählen. Jeder Fahrmodus entspricht einem ganz bestimmten Fahrverhalten, das aus der besonderen Abstimmung von Motor, Getriebe, Fahrwerk und Fahrzeugelektronik resultiert.

Ansonsten wartet der Maserati Levante mit einer adaptive Geschwindigkeitsregelanlage inklusive Stop & Go-Funktion, Auffahrwarnsystem sowie Brake Assist System, Spurhalteassistent, Surround View System und einem neuen Controller für den 8,4-Zoll-Touchscreen auf. Für weitere Unterhaltung sorgt das Maserati Touch Contrrol Plus-Infotainmentsystem, das auch Online-Dienste zulässt.

Der Maserati Levante wird im Werk Mirafiori in Turin gefertigt. Die Produktion ist bereits angelaufen, da die Markteinführung in Europa noch für dieses Frühjahr geplant ist, so Maserati. Im Anschluss daran erfolge der weltweite Vertrieb. Der Grundpreis für den Levante in Deutschland liegt bei 70.500 Euro.

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