Alles über Maserati Quattroporte
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Maserati Quattroporte 2013: Luxus-Angriff der Italiener

Maserati präsentiert den neuen Quattroporte auf der Detroit Motor Show 2013. Er soll im Revier von Audi A7 Sportback, BMW 6er Grand Coupé, Mercedes CLS oder Porsche Panamera wildern.

Beim intern M156 genannten Maserati Quattroporte für 2013 wurde die Optik des seit 2003 gebauten und 2008 modellgepflegten Modells deutlich überarbeitet. Die Front gebärdet sich aggressiver, ohne die typischen Designelemente der Marke zu vernachlässigen. Die Scheinwerfer fallen schmaler aus und neigen sich grimmig zur Fahrzeugmitte. Der Kühlergrill wurde überarbeitet, die Motorhaube zeigt sich konturierter.

Neuer Maserati Quattroporte mit auffälligen Leuchten und Sicken

Besonders in der Seitenansicht fällt die neue Gürtellinie auf, die von einer markanten Sicke unterstützt wird. Die drei seitlichen Luftauslässe sowie die dreieckige C-Säule bleiben als Reminiszenz an den alten Quattroporte bestehen. Auch im Heckbereich geht der neue Maserati Quattroporte neue Wege. Die Heckleuchten sind beim neuen Modell schmaler und ragen weiter in den Kofferraumdeckel hinein. Der Diffusorbereich mit den vier Auspuffendrohren wurde überarbeitet. Auf dem Kofferraumdeckel prangt ein kleiner Bürzel, der der hinteren Ansicht ebenfalls mehr Dynamik verleihen soll.

Im überarbeiten Innenraum fällt sofort das neue Dreispeichenlenkrad mit edlen Chromspangen, sowie der überarbeitete Armaturenträger auf. Vorbei die Zeiten in denen die massive Mittelkonsole Fahrer und Beifahrer wie eine chinesische Mauer trennt. Zwischen den beiden macht sich nunmehr eine flache und edel wirkende Konsole breit. In Richtung Armaturenträger wurde der große Infotainment-Bildschirm gefälliger und moderner integriert. Holz- und Leder-Applikationen werten den Innenraum des neuen Maserati Quattroporte auf.

Neuer V8 leistet 475 PS, Hybridantriebsstrang von Ferrari

Zu den Technikkomponenten zählen der 4,7 Liter große V8, der seine 475 PS über eine Achtgangautomatik aus dem Hause ZF an die Hinterräder leiten wird. Außerdem könnte ein Downsizing-V6-Turbo-Motor zum Einsatz kommen. Als sicher gilt, dass der Maserati Quattroporte den Hybrid-Antriebsstrang von Ferrari und sogar die Allradtechnik aus dem Ferrari FF erhält. Die neue Heckantriebsplattform soll den Maserati Quattroporte um bis zu 200 Kilogramm leichter machen. Auf dieser Plattform wird auch das Mittelklassemodell Ghibli aufbauen.

hw

Foto

xpb

Datum

14. Januar 2013
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