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Maserati Quattroporte

Automatisch geschaltet

Foto: Maserati 6 Bilder

Mit der neuen Vollautomatik entfaltet der Maserati Quattroporte auch alle Qualitäten einer Luxuslimousine.


15.02.2007 Eckhard Eybl

Hauptsächlich unseren nordamerikanischen Freunden war das Einklicken der Gänge derart fremd, dass der Maserati Quattroporte auf seinem Hauptabsatzmarkt selbst unter den Oberen Zehntausend ein Geheimtipp blieb. Das ruckartige, weil mechanische Kuppeln des von Ferrari übernommenen Duo-Select-Getriebes mittels Stellmotor rüttelte die Fan-Gemeinde zwar durch, aber nicht wie erhofft auf.

Gut dreieinhalb Jahre nach der Premiere kann der Quattroporte dank eines neuen hydraulischen Sechs-Stufen-Wandlers nun endlich alle Gänge automatisch ineinanderflutschen lassen, ohne dass die Passagiere ein Erdbeben fürchten müssen. Der Einsatz dieses neuen, von ZF entwickelten Automatikgetriebes bedingte mehr Eingriffe, als ein Schönheitschirurg benötigt, um Sylvester Stallone auf "Rocky jung" zu trimmen.

Zeitlose Grundform

Dank Pininfarinas zeitloser Grundform blieb die äußere Schönheit grundsätzlich erhalten, obwohl unter der Karosserie markante Änderungen nötig waren. Denn zunächst wurde die Transaxle-Bauweise mit dem Getriebe an der Hinterachse aufgegeben und der Wandler vorn an das Motorgehäuse angeblockt.

Damit war auch die tiefe Einbaulage des von Ferrari abgeleiteten 4,2-Liter-V8 hinfällig - wodurch die Trocken- durch eine Nasssumpf-Schmierung ersetzt werden konnte. Weil Nasssumpf weniger Ölpumpen braucht, stieg das maximale Drehmoment von 451 auf 460 Newtonmeter bei einer um 250/min verringerten Nenndrehzahl von 4250/ min. Mit dem Getriebe verschob sich auch die Achslastverteilung etwas nach vorn auf jetzt 49 zu 51 Prozent.

Wen ob der GT-Qualitäten des Maserati Quattroporte der Gasfuß juckt, fährt besser im Sportprogramm, das die Gänge länger ausdreht und später hochschaltet. Wen es vor dem Schalten immer noch in den Fingerspitzen kribbelt, kann sich manuell über Lenkradpaddel durch die Vollautomatik zoomen.

Fast wie früher also, das einzigartige Quattroporte-Gefühl, nur eben ohne Schaltrucke. Und auch der Innenraum gewinnt dank Automatik - nämlich einen veritablen Wählhebel auf der Mittelkonsole anstelle des üblichen, mickrigen Schalters für den Retourgang beim nach wie vor erhältlichen Duo-Select-Getriebe.

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