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Maserati

Tage des Donners und der Leidenschaft

Maserati Foto: Hardy Mutschler 8 Bilder

Ruhmreiche Rennerfolge, faszinierende Automobile und innovative Technik verliehen dem Namen Maserati einen innigen Glanz. Lange vor der Ferrari-Firmengründung war die Marke mit dem Dreizack bereits eine Legende des italienischen Fahrzeugbaus.

22.10.2009 Bernd Woytal Powered by

Wenn heute die Rede von einem italienischen Autohersteller mit erfolgreicher Renngeschichte ist, denkt jeder an Ferrari. Doch lange, bevor es diese Marke überhaupt gab, kämpfte jene Firma um Ruhm und Sieg, die in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag feiert: Maserati.

1912 bauen die Brüder Alfieri und Ettore Maserati in Bologna eine Kundendienstvertretung für Isotta-Fraschini auf. Aber schon zwei Jahre später gründet Alfieri die Officina Alfieri Maserati.

Die drei Autoliebhaber beweisen Konstruktionsgeschick und Fahrtalent

Das Spezialgebiet des kleinen Familienbetriebs, zu dem sich noch Ernesto Maserati gesellt, sind leistungsstarke Motoren, meist auf der Basis von Isotta-Fraschini-Triebwerken, und Rennwagen. Die drei leidenschaftlichen Autoliebhaber beweisen Konstruktionsgeschick und Fahrtalent. Als 1926 mit dem Tipo 26 der erste Maserati-Wagen bei der Targa Florio auftaucht, sitzt Alfieri Maserati selbst am Steuer und gewinnt die 1500er-Klasse. Sein Copilot und Mechaniker, Guerrino Bertocchi, wird der Firma noch über 50 Jahre lang die Treue halten und hilfreich am Charakter vieler Maserati feilen.

Mit dem Tipo 26 erscheint übrigens erstmals das Maserati-Markenzeichen - ein Dreizack, dessen Vorbild die Neptun-Statue eines Brunnens in Bologna in der rechten Hand hält. Sehr schnell gewinnt der Name Maserati an Bedeutung, und viele berühmten Rennfahrer wie Luigi Fagioli, Achille Varzi und Tazio Nuvolari erkämpfen für den Dreizack sportliche Lorbeeren.

Unter der Regie von Orsi erlebt die Marke neue sportliche Höhepunkte

Ein schwerer Schicksalsschlag ist der Tod von Alfieri im Jahr 1932, doch sein Bruder Bindo macht das Trio wieder komplett. Finanzielle Schwierigkeiten führen 1937 zum Verkauf des Werks an die Familie Orsi. Die Brüder Maserati gehen ab 1947 eigene Wege und gründen die Marke OSCA.

Unter der Regie von Orsi erlebt die Marke Maserati nicht nur den Umzug nach Modena, sondern neue sportliche Höhepunkte wie Siege beim 500-Meilen-Rennen von Indianapolis 1939 und 1940 und den Gewinn der Weltmeisterschaft 1957. Mit dem Ende der 40er Jahre vorgestellten Typ A6 1500 gewinnt auch der Bau von Straßensportwagen langsam an Bedeutung, doch immer wieder sorgten finanzielle Engpässe für Besitzerwechsel.

1968 übernimmt Citroën das Ruder, sieben Jahre später Alejandro De Tomaso. 1993 folgt schließlich der Fiat-Konzern, der die Marke 1997 bei Ferrari eingliedert.

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