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Massa sucht Rehabilitation

Foto: dpa

Nach dem Debakel von Silverstone will Felipe Massa seinen Kritikern in Hockenheim direkt die passende Antwort geben.

19.07.2008 Claus Mühlberger Powered by

Massa ist ein Stehaufmännchen. Nach krassen Fehlern rehabiliert sich der drahtige Brasilianer meistens sehr schnell. Im letzten Jahr hatte sich Massa zum Beispiel in Malaysia einen groben Schnitzer geleistet, als er sich vom damaligen Formel 1-Debütanten Lewis Hamilton fast widerstandslos überholen ließ. Es hagelte Kritik, doch das nächste Rennen in Bahrain gewann Massa damals überlegen.

Massa gereizt

In Hockenheim gilt es für Massa jetzt die Blamage von Silverstone auszumerzen. An das für ihn schwarze Wochenende in England vor 14 Tagen hatte er sich nicht weniger als sechs Dreher geleistet, worauf ihn manche im Fahrerlager prompt als Witzfigur abstempelten. Trainingsplatz zwei kann jetzt als gelungene Reha-Maßnahme gelten.

Massa wirkte nach der Qualifikation so, als sei ihm eine zentnerschwere Last von den Schultern genommen worden. In der Pressekonferenz gab er schnippische Antworten. So blaffte er zum Beispiel bei der Frage, warum das Ferrari-Team ohne Not, da man ja schon sicher die nächste Runde des Trainings erreicht hatte, so viele Runden in Q1 gedreht hatte: "Das macht unser Team seit einiger Zeit so. Ist Ihnen erst jetzt aufgefallen?"

Silverstone abgehakt

In England hatte Massa die Welt nicht mehr verstanden: "Denn ich war ich im Regen eigentlich immer gut. Ich habe eine Menge Rennen im Nassen gewonnen und es stimmt einfach nicht, dass es unter solchen Bedingungen nicht kann. In Silverstone hatte ich einfach ein ganz schlechtes Wochenende."

Für die schwache Trainingsleistung seines Teamkollegen Räikkönen hatte Massa, der jetzt in Hockenheim sein offenbar intaktes Nervenkostüm eindrucksvoll unter Beweis stellte, viel Verständnis: "Jetzt hatte halt Kimi mal einen schlechten Tag. Er war wohl mit dem Setup nicht zufrieden. Doch es ist gut möglich, dass das Rennen eine ganz andere Geschichte wird."

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