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Massenrückruf in den USA

Toyota schließt Rekordvergleich

Toyota Gaspedal Rückruf Foto: Toyota

Wegen einer verschleppten Rückrufaktion stimmte Toyota nun in den USA in einem Vergleich einer Zahlung von 1,2 Milliarden Dollar zu. Der Autobauer möchte damit noch höhere Schadenersatzklagen vermeiden.


20.03.2014 Bérénice Schneider

Toyota rief rund zehn Mio. Fahrzeuge zurück

Angeblich klemmende Gaspedale und rutschende Fußmatten, die mit Unfällen mit 34 Toten in Zusammenhang gebracht wurden, sorgten für einen Rückruf von über 10 Mio. Autos aus dem Bauzeitraum 2009 bis 2011. Toyota reagierte zunächst lange nicht und verschwieg die Probleme.

2010 schaltete sich das US-Justizministerium ein und ermittelte. Der Vorwurf: Toyota habe die Behörden nicht richtig informiert. Nun einigte sich der japanische Autobauer mit den US-Behörden auf einen Vergleich, für umgerechnet rund 720 Millionen Euro verzichten letztere auf eine Anklage. Eine Rekord-Summe.

Dies könnte Auswirkungen auf einen anderen Fall haben: GM kämpft derzeit mit ähnlichen Vorwürfen. Die Opel-Mutter hatte 1,7 Mio Autos der Baujahre 2003 bis 2007 wegen defekter Zündschlösser zurückgerufen. Auch hier war es zu einer Reihe zum Teil tödlicher Unfälle gekommen.

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