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Maybach 62 S

Schneller fahren lassen

Nach dem kleinen Maybach darf nun auch das Top-Modell 62 Muskeln zeigen. Ähnlich wie der 57 S protzt auch der 62 S mit überlegenen Leistungswerten - hier allerdings für Betuchte, die nicht selbst ins Volant greifen, sondern fahren lassen.

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Aus dem Fond heraus delegiert der Besitzer des Maybach 62 S via Chauffeur künftig 612 PS, die ein V12-Biturbomotor von AMG beisteuert. Das maximale Drehmoment des Sechsliter-Aggregats wurde elektronisch auf 1.000 Nm begrenzt. Dennoch spurtet er auf 100 km/h in 5,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist für den Chauffeurbetrieb auf 250 km/h begrenzt. Im Gegensatz zum eher sportiv ausgelegten Selbstfahrer-Modell 57 S, das straffer abgestimmt ist, blieben beim 62 S die Federwege in vollem Umfang erhalten.

Optisch trägt der 62 S eine modifizierte Front mit einer neuen Kühlergestaltung, 20-Zoll-Speichenräder sowie neu gestaltete Scheinwerfer. Am Heck sorgt eine modifizierte Heckschürze mit zwei integrierten, trapezförmigen Endrohren der Abgasanlage für einen dynamischen Auftritt. Im Interieur setzt eine neu gestaltete Lederausstattung zusätzlich Akzente.

Premiere feiert der 62 S auf der "Auto China 2006" im November in Peking. Preise nennt Maybach nicht.

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