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Maybach Zeppelin

Die exklusive Krönung der Maybach-Baureihe

Update ++ Mehr Fotos ++ Auf dem Genfer Auto Salon präsentiert Maybach mit dem Zeppelin-Modell die Krönung der Baureihe. In Anlehnung an den Maybach Zeppelin aus den 30er Jahren legt Maybach ein auf 100 Exemplare limitierte Zeppelin-Version auf.

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Die Preise: 483.140 Euro für den 57er, 563.108 Euro für den langen Maybach 62. Doch nicht nur in Sachen Exklusivität will Maybach seine Baureihe toppen, auch bei der Leistung legt der in beiden Versionen verbaute 6,0-Liter-V12-Biturbo zu. Mit 640 PS - 28 Mehr-PS - und einem maximalen Drehmoment von 1.000 Nm werden die Modelle Chauffeur und Herren-Passagiere in die Sitze drücken. Optisch kommt der Maybach Zeppelin mit einer farblich abgesetzten Schulterlinie in Rocky Mountains Hellbraun. Das Heck setzt mit dunkelroten Heckleuchten und einem vertikalen Steg in der Endrohrblende neue Akzente. Den Kontakt zum Boden halten neue 20 Zoll große Felgen in Chrome Shadow.

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Zur Vermeidung von lästigen Fahrgeräuschen hat die Maybach-Manufaktur zudem die Außenspiegel modifiziert. Diese soll nach Maybach-Diktion nunmehr "expressiver" wirken. Außerdem wurden die Blinker ins Gehäuse integriert.

Lammfell für die Füße

Passagiere und Fahrer dürfen sich im neuen Top-Maybach auf Leder gebettet sehen, neue Zierelemente verwöhnen das Auge, echtes Lammfell die Füße. Um das prestigeträchtige Modell in keiner Phase der Fahrt zu vergessen, erinnern dezent diverse Schriftzüge an das Sondermodell. Und natürlich prangt der Namenszug "Maybach Zeppelin" auf der Trennwand im Maybach 62, sowie auf den mitgelieferten Sektkelchen und auf dem Schlüsselanhänger.
 
Weltweit einzigartig, brüstet sich die Manufaktur, sei die als Sonderausstattung erhältliche Flakon-Beduftungsanlage (3.950 Euro), die auf Knopfdruck erlesene individuell auswählbare Parfüms im Innenraum versprüht. Das Kernstück des Zeppelin ist dabei die von innen beleuchtbare Acrylglaskugel auf der Fond-Mittelkonsole.

Beduftungsanlage mit Rändelradsteuerung

Nach Angaben von Maybach lässt "die Beduftungsanlage sich sowohl mit einer Taste in der Fondmittelkonsole als auch vom Fahrersitz aus aktivieren und zusätzlich über ein Rändelrad im Fond feinfühlig steuern. Innerhalb zehn bis zwölf Sekunden zieht der gewählte Duft sanft in den Raum. Bei Fahrzeugen mit Trennwand ist die Aktivierung exklusiv den Fondpassagieren vorbehalten." Der Maybach Zeppelin ist ab 3. März bestellbar, wer das Original-Modell einmal näher betrachten möchte, dem empfehlen wir einen Besuch im Zeppelin-Museum in Friedrichshafen am Bodensee.

Autor: Holger Wittich
Scharfrichter | 24.01.2010, 14:00 Uhr

Der Maybach hat den Fehler, dass es im Innendesign einer schwäbischen Zwirbelstube ähnelt. Aber auch das wird Liebhaber finden, wenngleich nicht so viele. Solche Autos sind natürlich für die breite Masse, die zumeist glaubt, überall mithalten zu müssen, unerschwinglich und das ist gut so. Es muss auch solche Autos geben, sonst wäre das Leben icht so bunt. Die gleichmacherische Austattung eines Landes mit Trabis war ja nicht gerade der große Hit.

Herr K. | 06.12.2009, 13:17 Uhr

Also ich halte dieses Auto für das luxoriöseste Auto, das es je gab. Und obwohl das Schiff ganze 6,17m lang ist, wirkt es sehr elegant; ganz nebenbei sind die Fahrwerte eigentlich beachtlich!
Man sollte nicht bei jedem Auto auf Verbrauch und CO2-Ausstoß achten, denn da die Daimler AG jährlich eine relativ geringe Anzahl dieser großartigen Fahrzeuge absetzt, fällt es bei der CO2-Emission kaum ins Gewicht.

Wer das Geld hat, dieses Synonym für Luxus zu erwerben, sollte ohne Bedenken zuschlagen.

Marus | 06.12.2009, 08:51 Uhr

Die Beduftungsanlage ist bei der Maybach Klientel, die nach einem opulenten 17 Gänge Menu hinten Platz nimmt, absolut essentiell.
Ist man hingegen alleine im Maybach unterwegs, schlage ich etwas "Augmented Reality" vor. Wenn eh schon Kameras zur Schildererkennung eingebaut sind: Wie wär's mit Düften, die "on-the-fly" abhängig von der durchfahrenen Umgebung (Wald, Frühlingswiese, Pferdestall ...) kredenzt werden?

jumbojet | 16.11.2009, 18:08 Uhr

Maybach ist wohl nicht mehr zu retten, es sei mit einem radikal neuen Modell. Die Verkaufszahlen kann man schon nicht mehr mit dem Miskroskop erkennen.
Und was die Klientel angeht, ob es wohl Mercedes gefällt, daß einer regelmäßig im Frankfurter Bahnhofviertel vor dem "Hells Angels" Clubheim steht?
Sic transit gloria mundi.

Galibier | 13.11.2009, 06:09 Uhr

Innen hui, aussen pfui. Ich kann mich immer noch nicht an diesen Hiundai Grill gewoehnen. Scheinwerfer, Grill, MM Emblem, alles sieht kitschig, gewollt, angepappt aus. Aussenspiegel jetzt direkt von der C-Klasse. Perfekt fuer Wuestensoehne ohne Stil und Klasse.

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