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Mazda 3 Testdrive

Leser fahren den neuen Mazda 3

Mazda 3, Instruktoren, Teilnehmer Foto: Karl-Heinz Augustin 8 Bilder

Noch vor der Markteinführung konnten 10 Leser von auto motor und sport den neuen Mazda 3 rund um Magdeburg ausgiebig testen. Die Autos überzeugten, das Wetter weniger.

06.12.2013 Michael von Maydell

Respekt. Wenn schon zwei Stunden vor einer Leserfahraktion Mitte Oktober die ersten Teilnehmer um die Autos wandern – trotz Dauerregens und einstelliger Temperaturen – dann ist es Mazda tatsächlich gelungen, einen Kompaktwagen zu entwickeln, der neugierig macht. Daran vermutlich nicht ganz unbeteiligt: das ansprechende Design des Mazda 3. Opel Adam-Fahrer Tobias Gärtner lobt schon auf den ersten Blick den mutig konturierten Grill, während der Berliner Ingo Nolte bereits vom "gelungenen" Kompromiss aus Design und Funktion schwärmt.

Auch über die fahrdynamischen Qualitäten des Mazda-3-Fahrwerks waren die auto motor und sport-Leser bereits informiert, entsprechend groß war daher die Vorfreude, als es zum Start auf eine rund 80 Kilometer lange Testfahrt durch die Magdeburger Börde ging. Parat standen neben dem 150-PS-Diesel mit Automatikgetriebe die Skyactiv-Benziner mit 100 bis 165 PS.

Mazda 3 - keine Turbotechnik für die Benziner

Genau jene sorgen angesichts ihres ungewöhnlichen Motorenkonzepts zunächst für etwas Skepsis unter den Teilnehmern. Warum? Mazda setzt lieber auf Hubraum und eine hohe Verdichtung (14,0:1) als auf kleine Turbomotoren. Die Folge: Die Saug-Benziner im Mazda 3 benötigen hohe Drehzahlen. So erkennt Leser Klemens Dieker: "Wer Spaß haben will, muss eben viel schalten. Macht aber nix – das Getriebe ist klasse." Viel Lob fährt dagegen der 150 PS starke 2,2-Liter-Diesel ein. Claudia Stachowiak aus Recklinghausen zeigt sich begeistert: "Perfekt. Den würde ich sofort mitnehmen". Schließlich wartet der sehr kultiviert laufende Selbstzünder mit reichlich Drehmoment (380 Nm) und zugleich den besten Fahrleistungen auf.

Auch das aufgeräumte Armaturenbrett inklusive freistehendem Touchscreen und Dreh-Drück-Steller in der Mittelkonsole findet reichlich Zustimmung. Anja Schieke, angereist aus Hamburg und regelmäßige Audi TT RS-Fahrerin, erfreut sich an der leicht verständlichen Bedienung und lobt zugleich die bequemen Sportsitze des Mazda 3, die auch "schmaler geschnittenen Frauen noch viel Seitenhalt bieten". Lediglich das erstmals in einem Kompaktwagen angebotene Head-up-Display erntet Kritik. Kommentare wie "schlecht ablesbar" und "ablenkend" waren immer wieder zu hören.

Im anschließenden Workshop erhalten die Teilnehmer alle relevanten Infos zum Mazda 3 und den Hinweis, dass sich der Einstellwinkel des Displays im Fahrzeugmenü verstellen lässt und sogar Navi-Pfeile angezeigt werden können. Eine Aussage, die die Teilnehmer übrigens sogleich wieder zufriedener dreinblicken ließ.

Freies Wedeln im Mazda 3 auf dem Flugplatz

Am Nachmittag tuckern die Leser in einem rustikalen US-Schulbus zum Magdeburger Flugplatz. Der präsentiert sich so neblig und regnerisch, dass selbst eine Bundeswehr-Transall nicht landen wollte. Die Leser stören sich an den Witterungsverhältnissen wenig, nach einer kurzen Einweisung wedeln sie im Mazda 3 auf der abgesperrten Flugbahn mit jeder Runde schneller um die Hütchen. So flott übrigens, dass selbst die Instruktoren erstaunt Respekt zollen.

So manch einer konnte sich beim Fahrerwechsel ein Grinsen nicht verkneifen. "Der Mazda 3 geht richtig gut ums Eck und lässt sich sehr präzise steuern", ruft Tobias Gärtner und springt in den nächsten Wagen. Detlef Hartmann aus Hille in Westfalen ergänzt: "Und er bleibt auch in Grenzsituationen beherrschbar."

Golf und i30 warten schon

Weiter geht es zu einem Konkurrenzvergleich – ebenfalls auf einem abgesteckten Handlingparcours. Als Alternativen standen ein Golf VI sowie ein Hyundai i30 zur Verfügung. Nach drei flotten Fahrten konstatiert zum Beispiel Seat-Fahrer Volker Luys aus Solingen: "Mazda und Golf sind für mich gleichauf, der Hyundai dagegen schaukeliger." Etwas Kritik wird schließlich dennoch laut – wenn auch mit einem zwinkernden Auge. Christian Fröhling berichtet, dass er bei seinem Händler bereits einen neuen Mazda 3 kaufen wollte – dieser seinen Vorführwagen aber partout nicht rausrückt. Ergebnis: zwei Monate Wartezeit. Beim abendlichen Essen erwischt er aber einen Vertriebler, und nun kommt Herr Fröhling vielleicht schneller an sein Wunschauto.

Unser Tipp an den Vertrieb: Lieber noch ein zusätzliches Schiff mit Mazda 3 auf die Reise schicken, schließlich zeigen die positiven Kommentare der Leser, dass der fesche Kompakte nicht nur Neugier, sondern auch Kauflust weckt.

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