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City-Car ist vorstellbar

Foto: dpa

auto-motor-und-sport.de im Gespräch mit Phillip Spender, Executive Vicepresident Mazda, über CO2-Reduzierung, Absatzziele und künftige Antriebstechnologien.

13.10.2008 Eberhard Kittler

Was tut Mazda, um Verbrauch und CO2-Werte zu reduzieren?
Spender: Wir führen zum einen neue DI-Motoren in unsere Modelle ein und bringen zum anderen - als erster Hersteller der Welt - ein hochinnovatives Startstopp-System nach dem Direktstart-Verfahren. Zudem arbeiten wir an neuen Elektroniksystemen. Vor allem aber setzen wir auf intelligenten Leichtbau: Beim Mazda 2 haben wir das Gewicht um 100 Kilogramm reduzieren können. Gehen Sie davon aus, dass wir dies in vergleichbarer Form auch bei den anderen neuen Modellen durchsetzen werden. Auf jeden Fall gilt das Ziel, dass wir bis 2015 den Kraftstoffverbrauch um 30 Prozent reduzieren wollen, bei den CO2-Werten sollen es 23 Prozent sein.

Sind denn Vollhybride oder Elektroautos kein vorrangiges Thema für Sie?
Spender: Bei diesen Themen, die bis zur Brennstoffzelle reichen, stimmen wir uns mit unserem Partner Ford ab. Bei Batterien und Elektronik gibt es mittlerweile erfolgversprechende Kooperationen. Über genaue Einsatztermine möchte ich noch nicht sprechen.

Werden Sie unterhalb des Mazda 2 ein kleineres Auto in Europa anbieten?
Spender: Dazu gibt es momentan noch keine Pläne, aber ich könnte mir schon ein Citycar nach Beispiel des Mazda Kiyora vorstellen. Wir haben mit diesem Conceptcar schon mal einen Ausblick in die Zukunft gegeben, weil wir vom Mainstream-Design wegwollen.

Wann gibt es einen Crossover unterhalb des CX-7?
Spender: Natürlich arbeiten wir an solchen Autos. Aber unser wichtigster Markt für diese Fahrzeuge ist die USA - wir prüfen derzeit die Nachfrage nach kompakteren Modellen und werden dann entscheiden.

Warum gibt es keinen Diesel für den CX-7?
Spender: Auch hier müssen wir sehen, was der US-Markt will. Aber Sie vermuten es sicher schon - natürlich haben wir ein solches Aggregat in Vorbereitung. Es handelt sich um einen 2,2-Liter-Vierzylinder mit rund 180 PS. Wir werden damit Ende 2009 auf den Markt kommen.

Welche Absatzziele haben Sie insgesamt?
Spender: Angesichts der aktuellen Situation sollte man sich mit zu optimistischen Prognosen zurückhalten. Aber ich denke schon, dass innerhalb der nächsten fünf Jahre der Absatz in Europa von heute 360.000 Einheiten auf 500.000 Einheiten gesteigert werden kann.


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