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Mazda CX-3 Discovery Tour

Mazda's Kompakt-SUV im Lesertest

Mazda CX-3 Discovery Tour, Gruppe Foto: Michael Orth 8 Bilder

Zehn Leser hatten die Gelegenheit, den neuen Mazda CX-3 in allen Varianten auf einer ganz besonderen Tour kennenzulernen. Was gefiel ihnen am Auto?

20.08.2015 Michael Orth Powered by

Sie dürften eigentlich gar nicht hier sein, sagte Dino Damiano geheimnisvoll. Es seien quasi heilige Hallen, nicht für jeden offen. Vieles sei dort topsecret, und Fotos solle man nicht machen. Sie dürften nur dort sein, weil sie Glück hatten. Weil sie ausgewählt wurden, zehn von über 1.000, die sich beworben hatten für die Mazda CX-3 Discovery Tour. 1.700 Kilometer an drei Tagen über Monza und Monte Carlo nach Barcelona. Los ging’s im Mazda European Research and Development Center in Oberursel, und da dürfe, wie Mazdas Marketingdirektor Damiano zur Begrüßung erklärte, nun mal nicht jeder rein.

Mazda CX-3 zielt auf Premium-Konkurrenz

Aber sie durften: Magdalena Blank, Stephanie Reng, Marielle Wensch, Marc Happe, Marco Henig, Ulrich Loerts, Hartwig Paris, Florian Rinderle, Timo Schult und Daniel Weiser. Ihnen erzählt Mazdas Senior Design Manager Jo Stenuit nach einem Frühstück, „wie wir so schöne Autos machen und über gleiche Design-Elemente, die auf mehrere Modelle adaptiert werden, eine Autofamilie schaffen“. Von „Kodo“ spricht der Designer, von einem „strong family face“ und davon, dass man speziell mit dem CX-3 wettbewerbsfähig gegenüber Marken sei, die als Premium angesehen werden. Das ist in Erfahrung zu bringen. Schnell finden sich Zweier-Teams, die sich auf die Autos verteilen. Was darf’s denn sein? Es ist alles da: Frontantrieb und Allrad, Diesel und Benziner, Schalter und Automatik, 105, 120, 150 PS, alle in Soul-Red.

Die einen kämpfen noch mit ihren Rollkoffern, die anderen studieren schon mal das Navigationssystem. „Wir nehmen den Boden raus, dann passt der Koffer auch hochkant“, meint eine. Das sei mit der Bedienung alles kein Thema, er habe einen Mazda 3, und vieles sei da wirklich intuitiv, kommt es von einem anderen. Was nicht schadet, denn die Strecken sind lang, und der Zeitplan ist eng. Bis Monza sind es von Oberursel 680 Kilometer. Marc und Florian haben sich im 105-PS-Diesel mit Handschaltung schnell häuslich eingerichtet. Es wird auf Kunststoff geklopft, über Leder gefühlt und am Knopf in der Mittelkonsole durch das Menü von Navigation und Entertainment gedreht. „Wollen mal sehen“, sagt Florian, „ob wir im Schnitt mit weniger als fünf Litern Diesel auskommen.“ Aus dem Plan, abends noch die Rennstrecke in Monza zu besichtigen, wird nichts.

Der CX-3 punktet beim Design und dem Interieur

Was nicht an den beiden liegt. Durch die Schweiz nämlich geht es im Schritttempo. Ein Stau am anderen. „So können wir wenigstens sagen, dass die Start-Stopp-Automatik gut funktioniert und die Sitze sehr bequem sind, wenn die anderen auch eine etwas längere Beinauflage haben könnten", sagt Marc am Abend. Marielle wünscht sich noch mehr Kofferraum, weil sie den nun mal braucht. Ihr Fazit: „Ein CX-3 auf Basis des Mazda 3, nicht 2, das wäre sofort mein Auto.“ Was ihr und ihrem Mitfahrer Ulrich besonders gefällt? Die Bedienung, das hochwertige Interieur und das Design: „Ganz, ganz toll.“ Das sagen alle. Jeder findet den Wagen attraktiv. Und: Alle legen großen Wert aufs Design. Aber nicht nur. Marielle meint, man solle über stärkere Motoren nachdenken, und damit trifft sie auch die Meinung der anderen.

Diesel-Motor findet mehr Anklang bei den Testfahrern

Bei den meisten kommt der Diesel besser an als die beiden Benziner. Selbst Marco, der sich „grundsätzlich als Benziner- Fan“ bezeichnet, „würde hier den Diesel mit Schaltgetriebe wählen“. Mehr Dampf also. An Verarbeitung und Materialeindruck im Innenraum hat hingegen keiner was auszusetzen. Das wirke alles sehr hochwertig. Wer was zu meckern finden will, muss schon sehr ins Detail gehen. Ein Beispiel: „Es würde noch mehr zum hochwertigen Eindruck passen, wenn die Klappe des Handschuhfachs gedämpft öffnen würde“, findet Ulrich. „Aber so was fällt auch deshalb auf, weil der Wagen insgesamt so gelungen ist.“

Ausnahme: der Ton der Hupe. Ihn bezeichnen einige als „nicht böse genug“. Der Angehupte müsse doch wissen, dass er was falsch gemacht hat. Der CX-3 hupt einfach zu nett. Müsste man also Mazda anhupen für den CX-3? Einhellige Meinung: Nein, im Gegenteil. Ein sehr gutes Auto, das auf Anhieb attraktiv wirkt. Und dasselbe gilt auch für die Discovery Tour. Gutes Programm, gute Stimmung, gute Fahrt.

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