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Mazda

Edelschrott wird flott

Foto: dpa

Im Juli 2006 havarierte der Autofrachter "Cougar Ace" vor der  Küste Alaskas. An Bord: 4.703 nagelneue Mazda auf dem Weg in die USA. Jetzt werden diese Autos aufwändig und penibel zu Schrott verarbeitet, meldet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe.

09.05.2008 Uli Baumann

In einer eigens dafür errichteten Fabrik in Portland, Oregon werden die Fahrzeuge im Wert von 117 Millionen Dollar fachgerecht zerlegt.

Airbags werden ausgelöst, die Betriebsflüssigkeiten abgesaugt, die Katalysatoren um das Platin erleichtert. Noch brauchbare Teile wie Radios und Reifen werden zerstört und geschreddert. Der komplette wiederverwendbare Restschrott wird wieder nach Japan verschifft und in den Produktionsablauf neuer Modelle eingebracht.

Die Fahrzeuge an sich hatten die Havarie nahezu unbeschadet überstanden, meldet der "Spiegel", dennoch mochte Mazda sie nicht mehr verkaufen und sie auch nicht verrammschen, verschenken oder ausschlachten. Für die Recyclingkosten kommen Versicherungen auf.

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