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Mazda-Modelle

Die Bestseller der japanischen Marke

Mazda CX-5 Foto: Arturo Rivas 12 Bilder

Vom Kult-Roadster MX-5 über die neuen SUV CX-3 und CX-5 bis zum großen Mazda 6 – wir stellen die beliebten Modelle der japanischen Marke genauer vor.

01.10.2014 Dani Heyne

Mazda CX-5 – der Pionier

Von einer Win-win- Situation ist die Rede, wenn alle am Verhandlungstisch schmunzeln. So läuft’s aktuell, wenn ein CX-5 verkauft wird. Der Händler muss nicht viel erklären, seine Kunden wissen: Für ihr Geld bekommen sie einen viel gelobten, angesagten, kompakten SUV (hoch sitzen, viel sehen), der frisch überarbeitet wurde. Dabei ging dem Erfolg des CX-5 – 850.000 Kaufverträge weltweit, 43.000 davon bei uns – reichlich Risiko voraus. 2012 hatte Mazda mit ihm nicht nur die neue, scharfe Designsprache Kodo eingeführt, sondern auch eine eigenständige Antriebstechnik unter dem Namen Skyactiv. Alles neu.

Ein interessanter Look

Bei den Kunden von Mazda kommt das an. Wer mag es nicht, wenn sich sein Wagen von der Masse abhebt. Auch bei der Technik: Im Gegensatz zur Konkurrenz schrumpft Mazda nicht die Hubräume seiner Motoren und pumpt sie mit Turboladern auf, sondern arbeitet mit reichlich Hubraum und extremer Verdichtung. Die Benziner gibt’s mit 2,0 oder 2,5 Litern Hubraum (160 bis 192 PS). Der 2,2-Liter-Diesel steht mit 150 und 175 PS bereit. Neu ist der stärkste Benziner, der immer mit Allrad und Automatik kommt – beides optional für die meisten Motoren verfügbar. Seit dem Feinschliff haben sich Federungs- und Sitzkomfort sowie die Augen des SUV verbessert. Gegen Aufpreis strahlt er mit Voll-LED-Scheinwerfern. Damit es auch weiterhin bei einer Win-win-Situation bleibt, startet der CX-5 bei 24.190 Euro.

Mazda CX-3Foto: Mazda
Seit Juni steht der CX-3 seinem großen Bruder zur Seite, um den SUV-Hunger zu stillen. Dank guter Proportionen, cleverer Technik und starkem Auftritt hatte er schon vor dem Start viele Fans.

Mazda CX-3 – der neue Star

Über 1.800 Autofans konnten es nicht erwarten – sie haben den CX-3 noch vor seinem offiziellen Marktstart im Juni bestellt. Blind. Ja, doch, es gibt schlechtere Starts für ein Automodell. Mazda hat bei seinem neuen Star das erfolgreiche Rezept des größeren Bruders CX-5 angewandt, ohne diesen einfach nur heiß zu waschen. So steht der CX-3 auf der Plattform des kleinen 2, trägt beeindruckend scharfe Karosserielinien und wirkt schon im Stand dynamischer als manch Konkurrent beim Sprint von null auf 100.

Viel Assistenz an Bord

Unter dem blechernen Maßanzug wurde auf jedes Gramm geachtet und besonders bei der aktiven Sicherheit vorbildlich mitgedacht. Die Liste der Features könnte aus der Oberklasse stammen, da wären: ein adaptiver Tempomat, eine Abstandserkennung, eine Hinderniswarnung und vier kluge Assistenten, die sich jeweils um das Thema Notbremsung, Spurwechsel, Spurhalten und Fernlicht kümmern. Unter der langen Haube arbeiten zwei Motoren nach feinster Skyactiv- Manier. Der Zweiliter-Benziner leistet 120 (nur Frontantrieb) oder 150 PS (immer Allrad), der 1.5er-Diesel bringt 105 PS und kann sowohl mit als auch ohne Allradantrieb bestellt werden. Für alle Motoren stehen ein manuelles Sechsganggetriebe oder eine Sechsstufenautomatik zur Verfügung. Ein effektives Start-Stopp-System ist immer an Bord. Startpreis des CX-3: 17.990 Euro.

Mazda MX-5Foto: Hans-Dieter Seufert
In diesem Roadster fühlt sich jeder wie Anfang 20. Sein Rezept? Weniger ist mehr. Vor allem die vierte Generation des MX-5 beweist genau das. Fahrspaß oben ohne hat weder was mit Länge, PS noch mit Flüsterverdeck zu tun.

Mazda MX-5 – der ewig Junge

Ob sich die Engländer immer noch in den Allerwertesten beißen? Schließlich galten sie mal als Roadster-Nation. Austin- Healey Sprite, MG Midget, Triumph Spitfire … Ihr großes Erbe trat 1989 ein kleiner Mazda an, der MX-5. Nach ähnlichem Erfolgsrezept gebaut – Motor vorn, Antrieb hinten, ein wenig Platz zur Freude dazwischen. 25 Jahre danach bringt er es auf rund eine Million Kaufverträge. Nach der ersten Runde in der neuesten Version (Typenbezeichnung: ND) fallen uns sofort die drei Gründe ein, warum das so ist: Da wäre zuerst mal seine Einfachheit. Keine zehn Schritte braucht’s, ihn zu umrunden, keine fünf Minuten, ihn zu verstehen, und dann hat man eine Ewigkeit, ihn zu genießen. Die Erfahrung mit den Vorgängern lehrt uns: Er geht ja nicht kaputt.

Tolle Verbindung

Damit hätten wir schon den zweiten Grund erwähnt, fehlt noch der dritte: Er wirkt noch zentrierter als bisher. Wieso? Fünf Zentimeter kürzere Karosse, zwei Zentimeter tiefere Sitzposition, 100 Kilogramm abgespeckt. Der Motor rückt etwas nach hinten, bleibt aber drehfreudig und in direkter Verbindung mit einer Kardanwelle. Alle Kraft der beiden Skyactiv-Benziner (1.5 mit 131 PS und 2.0 mit 160 PS) fließt an die Hinterräder. Die Sechsgangschaltung ist gewohnt knackig, das Cockpit maßgeschneidert.

Optional kommt das Smartphone-kompatible Konnektivitätskonzept MZD Connect zum Einsatz – mit Sprachsteuerung. Das Wichtigste jedoch: Das Verdeck lässt sich noch immer so leicht nach hinten werfen wie eine Sommerjacke. Und: Die Blechdachphase gilt offiziell als überwunden. Wissen doch nicht nur die Engländer, dass man so einen MX-5 nur in der Waschanlage kurz zumacht. Eintrittsticket? Ab 22.990 Euro.

Mazda MX-5, TechnikFoto: Mazda
100 Kilogramm wurden beim neuen MX-5 im Vergleich zu seinem Vorgänger eingespart.

Blick unters Blech

Das Konzept des ersten MX-5 mit selbsttragender Karosse, leichtem Frontmotor und knackigem Hinterradantrieb: Es besteht bis heute. Bei der vierten Generation haben die Entwicklungsingenieure von Mazda den Antriebsstrang noch kompakter gestaltet, mehr hochfeste Stähle eingesetzt und jedes Gramm überprüft. Am Ende fühlten sich die 302 Projektbeauftragten des MX-5 vermutlich sehr gut, denn sie haben ihren Job perfekt gemacht. 100 Kilogramm Gewicht zu sparen und den Roadster so knackig und steif hinzubekommen – Respekt! Auch er wird wieder Hundertausende Käufer glücklich machen und die Erfolgsgeschichte weiterschreiben. Dabei befolgte das Team einen denkbar einfachen Leitsatz: Du sollst nicht langweilen.

Mazda 6 – das Flaggschiff

Als Nummer 6 den 626 ablöste, gab’s eine Revolution im Mazda-Autohaus. Oder wie einige scherzten: italienische Wochen. So mutige Linien hatten den Japanern wenige zugetraut. Mittlerweile ist Nummer 6 zum Flaggschiff gereift. Limousine und Kombi kleiden sich sportlich elegant. Immer an Bord sind moderne Motoren (zwei Diesel, drei Benziner) mit 145 bis 192 PS und Start- Stopp-Automatik. Nicht üblich, aber angenehm: Beide Varianten sind auch als Allradler erhältlich. Schaltmuffel freuen sich über die Sechsstufenautomatik. Bei der reichhaltigen Ausstattung überraschen vier Dinge. Erstmals gibt’s beim 6 adaptive Voll-LED-Scheinwerfer sowie das kluge Bremsenergie- Rückgewinnungssystem. Zudem sind sowohl das Infotainment-System als auch das aktive Sicherheitsprogramm moderner denn je.

Besonders sicher

Daher kann der Mazda auf Wunsch aktiv die Spur halten und die toten Winkel überwachen, er checkt die Müdigkeit des Fahrers und warnt im Fall der Fälle. Außerdem gibt’s ihn mit einem City-Notbremsassistenten, einem adaptiven Tempomat und vielem mehr. Für mehr Komfort wurde das Fahrwerk einen Tick softer abgestimmt, die Geräuschdämmung und die Sitze verbessert. Sportliche Fahrer freuen sich über den Fahrmodus- Schalter. Und alle im Fond über eine Sitzheizung, die es in Verbindung mit Lederpolstern gibt. Startpreis: 25.290 Euro.

Mazda 3 – der Sportler

Es geht auch anders – so könnte der Leitspruch des Mazda 3 lauten, der mit 4,47 Metern Außenlänge in der umkämpften Kompaktklasse startet. Er tut das mit einer großen Prise sportlicher Eleganz und kann sich mit seiner flachen und breiten Karosserie gut von der Konkurrenz absetzen. Innen wirkt er maßgeschneidert und aufgeräumt. Die Verarbeitung ist auf hohem Niveau, die Sitze sind bequem, und das Andocken des Handys klappt mühelos. Auch ein Head-up- Display gibt’s. Am zentralen Drehrädchen in der Mittelkonsole lassen sich die vielen Multimedia- Funktionen bedienen.

Unter der langen Haube kommen die bekannten Skyactiv-Motoren zum Einsatz, die auf mehr Hubraum und extreme Verdichtung setzen. Das Leistungsspektrum der drei Benziner und des Dieselmotors reicht von 100 bis 165 PS. Wer die sechs Gänge lieber automatisch verwalten lassen möchte, sollte 1.800 Euro extra einplanen. Die effektive Start-Stopp-Automatik ist immer an Bord. Startpreis des 3: 17.490 Euro.

Mazda 2 – der Leichte

Es ist eine Mazda- Tradition, das Thema Kleinwagen anders anzugehen. Der 121 war ein gutes Beispiel. Rund und hoch, revolutionierte er damals das automobile Zeitalter der Ecken und Kanten – und fand viele Fans. So ähnlich läuft es beim Mazda 2 auch. Seit dem Modellwechsel im Februar ist er länger, breiter – aber kaum schwerer als zuvor. Konsequenter Leichtbau – 65 Prozent der Karosserie bestehen aus hochfesten und ultrahochfesten Stählen – spart Gewicht.

Optisch trägt der stets fünftürige Kleinwagen nun die sportlichen Züge des Familiendesigns Kodo und wird mit den Skyactiv- Motoren samt effektivem Start-Stopp-System verheiratet. Den 1,5-Liter- Benziner gibt’s mit 75, 90 oder 115 PS, der 1.5er-Diesel leistet 105 PS. Als Vorreiter seiner Klasse kann der 2 mit Head-up- Display, LED-Scheinwerfern sowie einer gut funktionierenden Assistenzarmada ausgestattet werden: Spurhaltehelfer, Totwinkelwarner, City-Notbremssystem, Ausparkassistent. Ab 12.790 Euro.

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