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Mazda MX-5 auf dem Autosalon in Paris 2014

Roadster in 4. Generation

Mazda MX-5 Foto: Mazda 51 Bilder

2015 bringt Mazda die vierte Generation des kleinen Roadsters MX-5 an den Start. Dessen Plattform, die auf der New York Auto Show 2014 gezeigt wurde, wird auch ein Modell aus dem Fiat-Konzern tragen. Seine Premiere feiert der neue Mazda MX-5 auf dem Autosalon in Paris.

04.09.2014 Holger Wittich, Uli Baumann Powered by

Neuer Mazda MX-5 soll Leidenschaft wecken - auch in 50 Jahren

Der Mazda MX-5 wird auch in der vierten Generation seinen Prinzipien treu bleiben. Der Motor sitzt vorne längs und treibt die Hinterräder an. Mazdas Designchef Ikuo Maeda (55) schwor zum Entwicklungsstart 2011 den Projektleiter Masashi Nakayama (49) unmißverständlich ein: "Auch der neue MX-5 soll klar als Mitglied von Mazdas Kodo-Designlinie zu erkennen sein. Da hat es dem Vorgänger ein wenig gefehlt."

Weitere Vorgaben: In den Außenmaßen etwas kleiner, dafür innen aber geräumiger. Kurze Überhänge, lange Nase und knappes Heck. "Damit", so Mazda-Manager Nobuhiro Yamamoto, "soll der Roadster auch in den nächsten 25 oder gar 50 Jahren leidenschaftliche Bewunderung wecken."

Neue Front schaut grimmig

Das Kodo-Design zeigt der neue Mazda MX-5 nun, intern ND genannt. Das Kühlermaul ist größer mit Querstreben, die Scheinwerfer fallen sehr schmal aus und geben der Front nicht zuletzt durch den Lidstrich ein böses Antlitz. Flankierend zum Grill recken sich zwei weitere Luftöffnungen empor. Während die Radkästen - die vorderen Kotflügel sind aus Aluminium - auch in der neuen Generation des MX-5 ihren Look beibehalten, ist die Alu-Motorhaube stark konturiert. Der "Hubbel" der dritten Generation ist indes abgeschafft. In der Seitenansicht ist auch beim neuen Mazda MX-5 die typischen wellenförmige Karosserielinie zu sehen. Der Windschutzscheibenrahmen reicht weit über die Köpfe der beiden Passagiere.

Am Heck gibt sich der ND schließlich mit runden Leuchten, die schmal in den Kotflügel weitergezogen werden. Der Kofferraumdeckel ist flach und bildet eine kleine Abrisskante. Im unteren Bereich der Schürze sind die Rückfahrtleuchten untergebracht.

Was die Abmessungen anbelangt wurden die Vorgaben an den neuen MX-5 ebenfalls erfüllt. Die Länge schrumpfte um 10,5 cm, die Breite legte um 1 cm zu und die Höhe sank um 2 cm. Der Radstand legt um 1,5 cm zu, was etwas mehr Platz im Innenraum verspricht.

Innenraum des Mazda MX-5 mit freistehendem Bildschirm

Und auch hier hat Mazda beim neuen MX-5 kräftig Hand angelegt, obwohl noch Elemente der vorherigen Generation zu erkennen sind. So zum Beispiel der Handbremshebel neben dem Schaltknauf, die Sportsitze mit integrierten Kopfstützen oder das Dreispeichelenkrad mit Bedienknöpfen. Insgesamt erhielt der Armaturenträger eine schmalere Form. Auf ihm prangt ein freistehender Bildschirm. Darunter sind wieder die drei Drehregler der Klimaanlage zu sehen.

In der Mittelkonsole hat Mazda noch einen Steuerungsknopf untergebracht. Runde Lüftungsdüsen zieren abschließend den Armaturenträger. Ein Hingucker: Der obere Teil der beiden Türen ist in Wagenfarbe gehalten. Was bleibt: Die kleinen Dreiecksfenster und auch das schnell zu öffnende Stofffaltdach, dass sich bündig an den Kofferraumdeckel anschmiegt, jedoch im geöffnetem Zustand rechts und links "Luft" lässt.

Unter der Motorhaube kommen Triebwerke der neusten Skyactive-Generation zum Einsatz. Turbomotoren wird es nicht geben, stattdessen ist ein Zweiliter-Sauger mit 160 PS und ein 1,6-Liter mit 130 PS am Start. Die Kraft auf die Hinterräder wird per Sechsgangschaltgetriebe beziehungsweise Automatik geleitet. Da der neue Mazda MX-5 dank Leichtbaumaterialien rund 100 Kilo abspeckt, wiegt der ND nur noch knapp eine Tonne. In Zusammenarbeit mit einer idealen Gewichtsverteilung von 50:50, einem neuem Fahrwerk mit doppelten Querlenkern vorne und einer Verbundlenker-Achse am Heck, einem Motor, der ein Stück nach hinten und für einen tieferen Schwerpunkt nach unten rückt, sollten die Fahrer des MX-5 auch in dieser Generation viel Fahrspaß haben.

Auf der gleichen Plattform steht ab 2015 dann nach derzeitiger Planung auch ein neues Roadster-Modell aus dem Fiat-Konzern. Allerdings wird die italienische Roadstervariante, die als Fiat oder Abarth kommen soll, auf ein eigenständiges Design und Antriebseinheiten aus dem italienischen Konzernregal zurückgreifen. Gefertigt werden sollen beide Modelle parallel im Mazda-Werk in Hiroshima.

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