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Mazda MX-Crossport

V6-SUV

Foto: Mazda 8 Bilder

Mazda zeigt auf der Auto Show in Detroit die Concept-Studie MX-Crossport - ein Crossover-SUV mit sportlichen Ambitionen, der ab 2007 auch auf den deutschen Markt kommen könnte.

15.12.2004

Die Studie greift auf den Antriebsstrang des amerikanischen Mazda 6 MPS zurück. Sollte sich Mazda entscheiden, den Crossport in Serie zu bauen, so käme mit diesem Antriebsstrang als Basis-Motorisierung nur ein V6-Motor in Frage. Die amerikanischen Mazda 6 werden derzeit unter anderem von einem 3,0 Liter großen Sechszylinder angetrieben. Für Europa ist hingegen auch ein adäquater Diesel-Antrieb Voraussetzung. Hier kann Mazda ebenfalls auf Ressourcen innerhalb des Ford-Konzerns in Form des bereits bei Jaguar eingesetzten 2,7-Liter-V6 zugreifen, auch wenn dieses gemeinsam mit PSA entwickelte Triebwerk sehr teuer ist.

Eingeklappter Wählhebel, elektrochromatisches Glasdach

Der MX-Crossport wurde im Design-Zentrum Hiroshima von Mazda 6-Designer Iwao Koizumi gezeichnet, der ein Mischung aus Sportwagen und SUV geschaffen hat. Anleihen an den RX-8 durch die schlitzartigen Scheinwerfer und die athletisch ausgeprägten Kotflügel sind unverkennbar. Kurze Überhänge am Heck und an der Front lassen die Studie agil und wendig erscheinen - obwohl der Radstand von 2,795 Metern relativ groß ist. Seinen Offroad-Charakter unterstreicht der MX-Crossport - Breite: 1,93 Meter, Höhe: 1,63 Meter - durch 20 Zoll große Leichtmetallfelgen im Fünfspeichen-Look mit Breitreifen der Größe 275/45.

Im Inneren warten vier einzelne Ledersitze auf die Passagiere, deren Sitzmöbel für ein besseres Raumfeeling mittig mit einer Mono-Rail-Schiene verbunden sind. Zudem kann das große Glasdach elektrochromatisch von durchsichtig über milchig-weiß bis schwarz abgedunkelt werden. Das Gepäckabteil kann elektrisch mit einer Abdeckung verschlossen werden. Der Fahrer hat vor sich ein Dreispeichen-Leder-Lenkrad und drei ineinander verschachtelte Instrumente. In der Mittelkonsole ziehen die beiden großen Displays die Blicke auf sich. Über den runden Monitor, der als Touchscreen dient, werden Audio- und Navigationssystem sowie Klimaanlage gesteuert. Im rechteckige Status-Monitor laufen alle Information zum Fahrzeug und zu Einstellungen zusammen.

Bei der Kraftübertragung kann sich der Fahrer zwischen einem Automatikmodus und dem manuellen Schalten entscheiden. Im Automatik-Programm liegt der Schalthebel flach in der Mittelkonsole, die Gänge - Parken, Fahren, Neutral etc. - werden über Tasten auf dem Hebel angewählt. Im manuellen Schaltmodus wird der Schalthebel in die aufrechte Position geklappt.

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