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Mazda MX5 Open Race 2010

Training: Regentaufe erfolgreich bestanden

Mazda MX5 Open Race 2010 Training Foto: Jürgen Mainx 20 Bilder

Im Zeittraining zum Mazda MX5 Open Race 2010 zeigte das auto motor und sport-Team auf dem Adria Raceway was in ihm steckt: Das Ergebnis ist Startplatz sieben und das bei rutschigen Bedingungen im Qualifying. Das Rennen startet am Donnerstag (11.02.).

11.02.2010

Teambuilding lautet das Motto. Die Mannschaften des Mazda MX-5 Open Race treffen bei der Anreise zum Adria Race Way nahe Venedig erstmals zusammen. Auch die Truppe des Renn-MX-5 mit der Startnummer 23 findet sich: Das Team Deutschland 1 mit den beiden Siegern aus unserem Gewinnspiel, Michael Knobel und Rainer Kühlwein. Ein harmonisches Duo, wie sich bereits beim ersten Kennenlernen heraus stellt. Besser könnte die Chemie untereinander kaum sein. Und auch die ersten taktischen Spielmöglichkeiten des Rennens machen während des Fluges die Runde.

Auf dem Hinflug zum Mazda MX5 Open Race wurde bereits die Taktik diskutiert

Michael Knobel, der als Co-Pilot bei Off Road-Rallyes aus einem großen Erfahrungsschatz bei der Planung schöpfen kann, zeigt sich mit dem MX-5-Reglement bestens vertraut; hat schon Rechenbeispiel durchgespielt. "Vier Mal dürfen während des Vier-Stunden-Rennens 20 Liter Sprit nachgetankt werden. Mit vollem 50-Liter-Tank fahren wir los. Der Verbrauch pro Runde beträgt keinesfalls mehr als einen Liter. Spritsparend fahren ist nicht wirklich notwendig", taktiert der gebürtige Bremer.
 
Ankunft am Adria Race Way, wo das Wetter keine besonders erwärmende Figur abgibt. Fröstelnde fünf Grad Celsius erwarten die Truppe. "Nicht gerade die besten Bedingungen für Slickreifen", philosophiert Rainer Kühlwein und stellt die nicht ganz ernst gemeinte Frage, wo denn die Heizdecken für Fahrer und Reifen wären. Die erwärmenden Eindrücke finden andere Ursprünge. Zum Beispiel im Anblick unseres Rennboliden. Schwarz, rot, gold - in einer der 25 Landesfarben lackiert und piccobello herausgeputzt. Unsere weiteren Mitstreiter stoßen zur Truppe: Bernhard Sauter und Schauspieler Ralf Bauer. Eine erste Kontaktaufnahme mit dem Renner Startnummer 23 erfolgt in Form von Sitzprobe, Gurteinstellung, die Handgriffe beim Fahrerwechsel müssen schließlich sitzen.

Der Ehrgeiz spielt beim Mazda MX5 Open Race eine Rolle
 
Beim anschließenden Briefing steht Teamgeist an erster Stelle. Franz Engstler, Tourenwagen-WM-Pilot und technischer Leiter des Mazda MX-5 Open Race, appelliert an die Fairness der insgesamt 145 Fahrer. "Wir fahren ein Gentlemen’s Race", betont der Allgäuer. Die Gesichter der meisten Fahrer sagen etwas anderes. Ein bisschen Ehrgeiz fährt bei jedem der 29 Länderteams unweigerlich mit. Am heißesten scheinen die Engländer. Ein Verantwortlicher verrät: "Die Jungs von der Insel haben uns schon vor Wochen zu den technischen Details gelöchert." Ein Gerücht geht um, die Briten verfolgen primär das Ziel, vor den deutschen Abordnungen ins Ziel zu kommen. To finish first, first you have to finish.
 
Im ersten Freien Training endet der britische Einsatz allerdings in der Leitplanke. Und alle bisher exerzierten taktischen Spielchen sind zunächst null und nichtig. Tristes Grau legt sich über die Strecke, Regen ergießt sich über Venetien. Und als vermeintliche Regenreifen liegen herkömmliche Straßenreifen von Partner Marangoni in der Box - es verspricht heiter zu werden bei den zweimal 90 Minuten Training. Aber die Fahrergemeinschaft von Startnummer 23 bleibt zum Glück gelassen, versucht kein Risiko einzugehen. "Ich taste mich an die Ideallinie der Strecke und ans Limit des Autos heran. Mehr habe ich erstmal nicht vor", gibt Rainer Kühlwein seine persönliche Taktik preis. Auch Michael Knobel stellt sich klar in den Dienst der Sache. "Wir wollen ankommen und nicht gleich am Anfang wilde Aktionen reiten", sagt der 39-Jährige, klemmt sich als erster hinters Lenkrad und teilt die Fluten.

Die Belohnung für das auto motor und sport-Team ist Startplatz sieben
 
Es ist ein Kampf. Harte Arbeit am Lenkrad. Das Gripniveau der nassen Strecke fordert den Piloten alles ab. Und alle liefern perfekte Arbeit, gewöhnen sich an die latente Übersteuerneigung des MX-5 beim Herausbeschleunigen, werden den zappeligen Eigenheiten beim Anbremsen auf dem glitschigen Untergrund immer mehr Herr. Das Teambuilding fruchtet also auch in der Praxis. "Wow, das war ein heisser Tanz", resümiert Michael Knobel nach dem Training. Startnummer 23 hat sich für die dritte Startgruppe der so genannte Superpole qualifiziert.
 
Jetzt zählt eine einzige gezeitete Runde. Sie entscheidet über den Startplatz beim Rennen. Das Tüpfelchen auf dem i. Immer mehr Regen anstatt weniger. Wo gerade eben noch ein bisschen Grip zu finden war, steht nun eine Pfütze. Ein steter Tanz zwischen maximal Möglichem und Abflug. Gefühlt wirkt die heiße Runde unendlich langsam. Am Ende hat sich der Teameinsatz bei den widrigen Bedingung mehr als gelohnt. Startplatz sieben - 20 stehen hinter uns. Das Rennen kann kommen.

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