Im Grunde seines Wesens soll der Nagare ein Sportwagen sein, der sich flach auf die Straße duckt. Die großen Räder wurden weit in die Fahrzeugecken gesetzt, die Überhänge fallen so äußerst knapp aus. Im Gesicht trägt der Nagare ein breites Mazda-Grinsen, das von LED-Hauptscheinwerfern flankiert wird. An die Flache Motorhaube schließt sich die Windschutzscheibe an, die nahtlos bis ins Heck der Studie reicht und so eine riesige Glasfläche bildet. Ihren Abschluss findet diese in einer knackigen Abrisskante, die in ihren Ausläufern kräftige Schulterpartien modelliert. LED-Rücklichtstreifen setzen markante Akzente. Im Untergeschoss der Heckpartie suchen sich zwei mächtige Auspuffendrohre ihren Weg ins Freie und rahmen so den mittig angedeuteten Diffusor ein.
Zugang zum Innenraum, der vier Passagiere beherbergen kann, ermöglichen zwei lange Schmetterlingstüren die am Dach angeschlagen sind und nach oben öffnen. Die zentrale Position im Cockpit gehört dem Fahrer, der hier die größte Bewegungs- und Kopffreiheit genießt. Die Mitfahrer finden sich auf drei Einzelsitzen in der zweiten Reihe wieder.
Außergewöhnlich wie das Sitzkonzept ist auch der Antrieb des Nagare. Hier arbeitet der Zweischeiben-Wankelmotor aus dem Mazda RX-8, der hier auf Wasserstoffbetrieb ausgelegt ist.
Mazda Nagare: Alles im Fluss
Update ++ Jetzt mit Video ++ Mazda zeigt auf der L.A. Auto Show die Studie Nagare, die die Designzukunft der japanischen Marke repräsentieren soll. Nagare bedeutet "im Fluss" und soll die Bewegung im Stilwandel wiederspiegeln.
Autor: uba



