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Mazda-Rückruf

Falsch verschraubt

Mazda ruft in Deutschland insgesamt 14.905 Fahrzeuge der Baureihen 3 und 5 mit dem Zweiliter-Diesel (2.0 MZR-CD) zurück, um das Schraubenanzugsmoment an der hinteren Motoraufhängung zu überprüfen. Dort sei eine Befestigungsschraube verbaut worden, die nicht der vorgegebenen Spezifikation entspreche.

11.06.2008 Ralf Bücheler

Diese Schraube könne sich lösen oder brechen. Im Extremfall könne es sogar zu einem Abkippen des Motors kommen und dadurch die Antriebswellen beschädigt werden. Betroffen seien 1.094 Mazda 3-Modelle, die zwischen 26.12.2006 und 6.9.2007 gebaut wurden, sowie 13.811 Mazda 5-Modelle aus dem Produktionszeitraum 19.4.2005 bis 3.9.2007, wie ein Mazda-Sprecher gegenüber auto-motor-und-sport.de bestätigte.

Die Halter werden über das KBA ermittelt und zur Überprüfung ihres Fahrzeugs in die Werkstatt gebeten. Sollte das Anzugsmoment stimmen, werde lediglich die Schraube ausgetauscht und das Motorlager (Nr .4) überprüft. Bei nicht korrektem Anzugsmoment werde das komplette Motorlager erneuert. Diese Maßnahme würde dann rund 50 Minuten in Anspruch nehmen.

Eine Schraube mit falscher Spezifikation führte bereits im August 2007 zu einem Rückruf von 449 Mazda 3 MPS-Modellen mit dem 260 PS-starken 2,3-Liter-Benzindirekteinspritzer.

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