Mazda Shinari - das viertürige Coupe: Raubtier auf Rädern im Kodo-Design

Designstudie Mazda Shinari

Mit dem Mazda Shinari geben die Japaner einen sehr konkreten Ausblick auf ein viertüriges Coupé, das schon bald debütieren könnte. Im Fokus der Studie steht die neue Designsprache "Kodo", die Geschwindigkeit und die Spannung freigesetzter Energie widerspiegeln soll.

Im Zentrum des neuen Kodo-Designs, das beim Mazda Shinari erstmals zum Ausdruck kommt, steht das Thema Bewegung und die daraus resultierende Spannung. Dabei ließ sich das Mazda-Designteam unter Leitung von Chefdesigner Ikuo Maeda unter anderem vom Bild eines Raubtieres inspirieren, das seiner Beute den Gar ausmacht.

Mazda Shinari bietet Emotion pur

Wo das viertürige Sportcoupé Mazda Shinari seine Weltpremiere feiern wird, ist noch ungewiss. Für Mazda-Chefdesigner Ikuo Maeda, dessen Vater 1978 bereits für das Design des Mazda RX-7 verantwortlich zeichnete, stehen beim Automobildesign Leidenschaft und Emotionen im Vordergrund. Dementsprechend emotional geriet auch die Linienführung der Designstudie, deren Name Shinari im Japanischen das Bild eines Menschen oder Tieres in schneller Bewegung beschreibt. Das Design des Shinari soll zugleich Kraft und Geschmeidigkeit zum Ausdruck bringen. Die neue Kodo-Designsprache wird auch künftige Mazda-Serienmodelle zieren.

Der Mazda Shinari soll den Eindruck der "kraftvollen Bewegung eines schlanken Körpers mit hochentwickelten Muskeln" vermitteln. Durch das emotionsgeladene Design sollen künftig vor allem die Herzen der Käufer angesprochen werden. Es spiegelt sich unter anderem in den kraftvoll ausgeformten Radhäusern wider. Am vorderen Radlauf entspringt eine markante Linie, die sich über die Seitenfläche des viertürigen Coupés zieht und in Verbindung mit der vom hinteren Kotflügel ausgehenden Sicke den Eindruck von Bewegung verstärkt.

Raubtier ist zum Angriff bereit

Auch die stark geschwungene Dachlinie sowie die nach oben ansteigenden Seitenschweller unterstreichen das Bild eines Raubtieres, das sich auf seine Beute stürzt. Dieser Eindruck vollendet sich beim Blick in die Scheinwerfer, die ohne eine Streuscheibe auskommen und somit an die Augen eines Wildtieres erinnern sollen.

Ausgehend vom dreidimensional geformten Fünf-Punkt-Kühlergrill verlaufen muskulöse Linien über die Motorhaube, deren Verlauf sich über die gesamte Karosserie zieht. Die untere Partie des bogenförmigen vorderen Stoßfängers soll zudem die Luftströmung unter dem Shinari optimieren und somit für ein besonders agiles Fahrverhalten sorgen. Die Griffe für die hinteren Türen versteckten die Designer gekonnt in den Türrahmen. Große Felgen und kurze Überhänge betonen den muskulösen Charakter der Mazda-Studie zusätzlich.

Mazda Shinari geht in Serie

Im Innenraum setzt der Mazda Shinari voll auf ein fahrerorientiertes Cockpit. Die Materialauswahl mit gefrästem Aluminium und Naturleder soll Premium-Ansprüchen genügen. Eine extrem breite Mittelkonsole trennt den Bereich des Shinari-Bändigers mit dem Dreispeichen-Lenkrad vom Rest des Innenraums ab. Auf dem dreidimensional gestalteten Infodisplay vor dem Fahrer lassen sich drei Modi vorwählen: Der Business-Modus erlaubt es dem Shinari-Piloten, berufliche Belange im Blick zu behalten, während im so genannten Pleasure-Mode Komfort und Unterhaltung im Fokus stehen. Sportlich orientierte Fahrer erfreuen sich im Sport-Modus über ein straffer abgestimmtes Fahrwerk, aktivierte Schaltwippen sowie eine aufs Wesentliche beschränkte Anzeige. Alles ordnet sich hierbei der gesteigerten Fahrdynamik unter.

Mazda plant vom Shinari ein Serienfahrzeug mit nur dezenten Designanpassungen. Gleichzeitig werden alle künftigen Mazda-Modelle die neue Kodo-Designsprache zum Ausdruck bringen, welche Geschwindigkeit, Spannung und Verführung vermitteln soll.

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Manuel Dohr

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