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Mazda-Technik

Motoren, Leichtbau und Multimedia

Mazda, Motor Foto: Mazda 10 Bilder

Immer den eigenen Weg gehen: Mazda setzt auf die Skyactiv-Technologie. Es geht darum, Motoren, Getriebe, Karosserie und Fahrwerke aktueller und künftiger Modelle effizienter zu machen. Und ihr Teamwork zu verbessern.

01.10.2014 Dani Heyne

Moderne Antriebe, kluger Leichtbau

Innovationen sind das Gold der Autohersteller. Alle arbeiten permanent an sparsamen Motoren, effizienten Getrieben und leichten Karosserien. Mazda hat all diesen Bemühungen einen übergeordneten Namen verpasst: Skyactiv. Zwei Unterschiede gibt’s zur Konkurrenz. Zum einen profitieren bei Mazda alle Modelle gleichermaßen von allen technischen Fortschritten. Weshalb die Marke auch gänzlich auf Öko- Schriftzüge verzichtet. Getreu dem Motto: Ganz oder gar nicht.

Zum anderen schrumpfen die Japaner nicht die Hubräume ihrer Motoren und pumpen sie mit Abgasturboladern auf, wie es die Konkurrenz unter dem Begriff Downsizing tut. Mazda verfolgt genau genommen das Gegenteil: Ihre Vierzylinder arbeiten mit vergleichsweise großen Hubräumen sowie extremen Verdichtungswerten und verbessern so ihren Wirkungsgrad. Die Skyactiv-Benziner verdichten dabei sehr hoch: Der 2,0-Liter-Vierzylinder erreicht mit 14 : 1 das höchste Verdichtungsverhältnis eines Großserien-Benzinmotors. Solche Maßnahmen bringen normalerweise unangenehme Klopfgeräusche mit sich – diese hat Mazda durch eine kluge Einspritzung, speziell geformte Kolben und pfiffige Abgaskrümmer (ähnlich wie im Motorsport) vermieden.

Die Dieselmotoren arbeiten mit dem weltweit niedrigsten Verdichtungsverhältnis von 14 : 1, wodurch sich der Kraftstoff besser mit der Luft mischen kann und weniger Schadstoffe entstehen. So schaffen die Selbstzünder bei Mazda sogar die Euro-6-Abgasnorm ohne aufwendige und teure Speicherkatalysatoren. Eine einzigartige Lösung, die bei unserem Dauertest-CX-5 über 100.000 Kilometer ohne Probleme funktionierte.

Kaltstart? Gern doch

Wer denkt, so niedrig verdichtete Skyactiv-Diesel hätten im Winter Kaltstartprobleme, irrt. Dank spezieller Einspritzdüsen klappt auch das tadellos. Registerturbolader steigern bei den Selbstzündern übrigens das Temperament. Neben der serienmäßigen Start-Stopp-Automatik hat Mazda noch ein weiteres Spar-Ass im Ärmel. Es heißt i-Eloop und nutzt die Bremsenergie. Können andere auch? Stimmt. Aber Mazda pumpt die Energie nicht in die Fahrzeugbatterie – die schnelle Stromstöße weniger gut nutzt –, sondern in einen Kondensator. Der füttert Radio und Co. zum Beispiel an roten Ampeln, während der Motor Pause macht. Ein wichtiger Skyactiv- Punkt: die Reduzierung des Fahrzeuggewichts. Dank des umfangreichen Einsatzes von hochfesten Stählen bei der Karosserie konnte das Gewicht der Modelle um rund acht Prozent reduziert werden, bei einer gleichzeitigen Steigerung der Steifigkeit um 30 Prozent und bester Crashsicherheit.

Infotainment und aktive Sicherheit

Drei Buchstaben fassen die Welt des Infotainments bei Mazda zusammen: MZD. Technik-Profis setzen gern noch das Wort "Konnektivitätssystem" davor. Gemeint sind all die Funktionen, die der Unterhaltung im Fahrzeug dienen. Wer sich MZD bestellt, kann sehr einfach sein Smartphone via Bluetooth mit dem System koppeln und auf einen sicheren Zugang zum Internet vertrauen. Damit bleibt der Kontakt mit allen sozialen Netzwerken bestehen, EMails und Textnachrichten können während der Fahrt vorgelesen und beantwortet werden. Wer mag, lauscht dazwischen entweder Internet-Radio oder digitalem Radio.

Die Steuerung von MZD funktioniert über das zentrale Drehrad in der Mittelkonsole (Multi Commander), direkt am farbigen Sieben-Zoll-Berührungsbildschirm oder via Sprachsteuerung.Wer sich für das Navigationssystem mit den optionalen Live-Diensten entscheidet, kann alle Karten-Updates in den kommenden drei Jahren kostenlos durchführen.

Sicher ist sicher

Noch etwas umfangreicher ist Mazdas aktives Sicherheitsprogramm i- Activsense. Die modernsten Systeme kommen beim Flaggschiff 6 zum Einsatz, sind aber auch für die anderen Modelle verfügbar. Sie alle sollen den Fahrer auf gefährliche Situationen hinweisen und damit Unfälle verhindern.

Hier eine kurze Vorstellung der wichtigsten Assistenten:

  • adaptiver Tempomat (MRCC). Er hält nicht nur die eingestellte Geschwindigkeit, sondern auch den definierten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug selbstständig ein.
  • Spurwechselassistent (BSM). Checkt ab Tempo 30 mittels Radar die toten Winkel auf andere Autos und warnt optisch und akustisch.
  • aktiver Spurhalteassistent mit Lenkunterstützung (LAS). Scannt via Kamera die eigene Fahrspur. Verlässt der Mazda diese unbeabsichtigt, wird optisch und akustisch gewarnt und automatisch gegengelenkt. Das System funktioniert nicht, wenn der Fahrer die Hände vom Lenkrad nimmt.
  • City-Notbremsassistent (SCBS). Mittels Infrarot- Laser werden zwischen 4 und 30 km/h der Abstand und die Differenzgeschwindigkeit zum vorausfahrenden Fahrzeug ermittelt. Erkennt das System eine Kollisionsgefahr, schärft es die Bremsen. Werden diese vom Fahrer nicht betätigt, wird automatisch eine Vollbremsung eingeleitet.
  • adaptive Voll-LEDScheinwerfer (ALH). Bieten optimale Helligkeit beim Ausleuchten der Fahrbahn inklusive Kurven und passen ihre Lichtkegel an unterschiedliche Situationen automatisch an. Benötigen gleichzeitig weniger Energie als Xenon- oder Halogenscheinwerfer.
  • Fernlichtassistent (HBC). Mithilfe der Frontkamera erkennt er, ob das Einschalten des eigenen Fernlichts keine Blendung für andere Fahrzeuge darstellt, führt dies selbstständig durch und blendet auch automatisch wieder ab.
  • Ausparkhilfe (RCTA). Sie nutzt die Radarsensoren des Spurwechselassistenten und kann damit vor querenden Fahrzeugen beim Rückwärtsausparken warnen.

Vorreiter ist Mazda zudem beim Thema Headup-Display, das es für fast jedes Modell gibt. Die Rede ist von der kleinen Sichtscheibe, auf der dem Fahrer direkt vor der Frontscheibe wichtige Infos wie Tempo und Navi-Pfeile eingeblendet werden. Dadurch wandert der Blick nicht umher, alle Konzentration kann der Fahrbahn gewidmet werden.

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