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MBTech darf verkauft werden

Kartellbehörden geben Daimler grünes Licht

MBtech Reporter Foto: MBtech

Der Autobauer Daimler darf die Mehrheit an seiner Tochter MBtech an ein französisches Unternehmen verkaufen. Die Kartellbehörden stimmten dem Einstieg von Akka Technologies zu, wie die Stuttgarter am Donnerstag (12.4.) mitteilten.

13.04.2012 dpa

Die Franzosen übernehmen 65 Prozent der MBtech-Gruppe mit Sitz in Sindelfingen. "Daimler bleibt mit einem wesentlichen Anteil von 35 Prozent ein langfristig und strategisch engagierter Gesellschafter und wichtiger Leistungsnehmer von MBtech", sagte Daimler-Vorstand Thomas Weber, der unter anderem für die Konzernforschung verantwortlich ist.

MBTech soll neue Kundenkreise erschließen

Daimler und Akka Technologies hatten den entsprechenden Vertrag bereits im Dezember 2011 geschlossen. Damit entstehe eine der größten europäischen Ingenieurs- und Beratungsdienstleistungs-Firmen. Die Schwaben wollen MBtech mit den Franzosen weiterentwickeln, hieß es am Donnerstag. Mit dem neuen Mehrheitseigentümer soll die MBtech ihr Profil außerhalb der Automobilindustrie verbreitern und ihre Marktposition international ausbauen. Die börsennotierte Akka Technologies ist als Entwicklungs- und Technologieberatungs-Firma auch bei Luftfahrt, Raumfahrt, Transport und Energie tätig.

Bei der MBtech sind knapp 3.000 Mitarbeiter beschäftigt, der Umsatz betrug vergangenes Jahr nach aktuellen Angaben 375 Millionen Euro. Akka Technologies hat 7.000 Mitarbeiter an mehr als 50 Standorten und erzielte 2011 einen Umsatz von 548 Millionen Euro.

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