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McLaren

Haug will klärendes Gespräch

Foto: dpa 55 Bilder

Bei McLaren soll endlich wieder Ruhe einkehren. Bis zum Türkei-Grand Prix (26.8.) will die Teamleitung ein klärendes Gespräch mit allen Beteiligten führen.

07.08.2007 Powered by

"Ein Gespräch wird stattfinden" kündigte Mercedes-Sportchef Norbert Haug nach dem Rennen in Budapest an. "Wir wollen aber, dass sich alle Gemüter jetzt erst mal abkühlen". Bis offiziell wieder Frieden im Team hergestellt ist, wird es also noch ein Weilchen dauern. Überraschend kam die Eskalation im Duell der beiden Top-Fahrer am Budapest-Wochenende allerdings nicht.

Eskalation war absehbar

Intern rumorte es schon länger, weshalb sich McLaren auch die Frage gefallen lassen muss, ob man nicht zu spät reagiert habe. Auch wenn Alonso nun wegen seiner Blockade von allen Seiten einen auf den Deckel bekommt, sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Hamilton zumindest eine Teilschuld an der Geschichte trägt. Die Teamleitung ordnete im letzten Abschnitt des Qualifyings an, dass Hamilton seinen Teamkollegen überholen lassen solle. Doch der sonst so höfliche und zurückhaltende Engländer ignorierte diesen Befehl ganz charmant.

Auf die Frage, ob er denn nicht eigentlich der Auslöser der ganzen Aktion gewesen sei, antwortete Hamilton in einer Pressekonferenz nur lapidar: "Wenn ihr das so sehen wollt". In den meisten Medien ist die Schuldfrage ganz eindeutig geklärt: Alonso ist der Buhmann. Ob es der "Welpenschutz" ist oder auch nur die Sympathie mit dem jungen, aufstrebenden Star, der es dem etablierten Weltmeister mal wieder gezeigt hat - Hamilton muss kaum einmal Kritik einstecken.

Alonso schlechter Verlierer

Vor allem die englischen Boulevard-Blätter stehen wie eine Wand hinter ihrem neuen Darling. Alonso liefert allerdings auch eine Steilvorlage nach der anderen. Nach jedem Hamilton-Sieg weint er sich unter der Woche in den spanischen Medien aus. Da ist es kein Wunder, dass an ihm das Image des schlechten Verlierers haften bleibt. Und mit solchen Retourkutschen wie in Budapest wird sich der Spanier zumindest außerhalb seiner Heimat auch keine neuen Freunde machen.

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