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McLaren P1 von Manny Khoshbin

Flip-Flop-Lackierung auf Karbon

McLaren P1 - Carbon - Flip-Flop Lackierung - 2016 Foto: McLaren Newport Beach 44 Bilder

Wenn Ihnen ein McLaren P1 von der Stange nicht auffällig genug ist, dann schauen Sie doch mal in unsere Galerie. Wir zeigen gleich drei Varianten des britischen Supersportlers mit verrückten Spezial-Lackierungen.

24.09.2016 Tobias Grüner

Manny Khoshbin ist der personifizierte amerikanische Traum. Im Alter von 14 Jahren zog der Sohn arabischer Einwanderer in die USA. Gestartet als Supermarkt-Aushilfe und zwischendurch mehrmals pleitegegangen, hat sich der Kalifornier mittlerweile ganz nach oben gearbeitet. Mit Finanz- und Immobilien-Geschäften brachte es der Selfmade-Man zu einem Millionen-Vermögen.

Doch offenbar weiß Khoshbin nicht wohin mit den vielen Dollars. Die imposante Autosammlung des Sportwagen-Fans umfasst exklusive Stücke wie einen Saleen S7, einen McLaren SLR, einen Porsche 918, gleich 2 Bugatti Veyrons sowie diverse Rolls Royce, Ferrari und Mercedes.

McLaren P1 in der MK Edition

Anfang 2014 gönnte sich der Geschäftsmann auch den ersten McLaren P1. Schon vor dem Kauf hatte Khoshbin beim Hersteller in Woking nachgefragt, ob er das Auto auch im Voll-Karbon-Look bestellen könne. Doch der Wunsch wurde ihm abgeschlagen. Also wurde der 916 PS starke Hybrid-Sportler in einer nicht gerade unauffälligen „Alaskan White“-Lackierung ausgeliefert.

McLaren P1 - Carbon - Flip-Flop Lackierung - 2016Foto: McLaren Newport Beach
Manny Khoshbins McLaren P1 war bei der Auslieferung noch weiß.

Doch das war Khoshbin schon damals nicht exklusiv genug. Er ließ den auf 375 Exemplare limitierten Briten im Innenraum noch von der „McLaren Special Operations“-Abteilung („MSO“) veredeln. Das Paket umfasste unter anderen Zweiton-Sportsitze in weißen und schwarzem Leder und das dazu passende Lenkrad. Eine Plakette mit dem Schriftzug „P1 MK Edition“ zeigt, dass es sich hier nicht um einen McLaren von der Stange handelt.

Karbon-Kit für den P1

Aber selbst damit wollten sich Manny Khoshbin nicht zufrieden geben. Fast ein Jahr ging er vergeblich bei McLaren mit der Bitte nach dem Karbon-Look hausieren. Dann entschied sich der Hersteller endlich, die Umrüstung mit Kohlefaser-Karosserieteilen ins Veredelungsprogramm aufzunehmen. Rund 250.000 Euro verlangte McLaren für die Umwandlung. Die Karbon-Kits wurden auf 20 Exemplare limitiert.

Somit ging Khoshbins P1 nach nur einem Jahr auf kalifornischen Straßen wieder auf die lange Reise zurück in die McLaren-Fabrik nach England. Anfang September 2016 tauchte das Auto dann erstmals wieder in der Öffentlichkeit auf. Bei der einmal im Monat durchgeführten Supercar-Show des Lamborghini Händlers im Nobelort Newport Beach präsentierte der Besitzer stolz sein Schmuckstück. Und die anwesenden Autofans bekamen große Augen.

McLaren P1 - Carbon - Flip-Flop Lackierung - 2016Foto: McLaren Newport Beach
Beim zweiten Besuch in der Fabrik bekam der P1 den Chamäleon-Look.

Flip-Flop-Lack auf Karbon

Khoshbin hatte seinen 350 km/h schnellen Renner nicht nur in ein exklusives Karbon-Kleid stecken lassen, sondern dem P1 auch noch ein Spezial-Finish im Chamäleon-Stil verpasst. Der Clou dabei: Die auffällige Flip-Flop-Lackierung, die je nach Lichteinfall von weinrot bis goldgelb wechselt, wurde halbtransparent auf die Karosserie aufgetragen und gibt damit den Blick auf die Struktur der Karbonfasern frei. Diese Kombination hatte man zuvor noch nicht gesehen.

In der Galerie zeigen wir Ihnen nicht nur den erwähnten McLaren P1 in der „MK Edition“ sondern auch noch einen weiteres limitiertes Kohlefaser-Exemplar in der Lackierung „Amber Carbon Fibre“. Dazu gibt es noch den auffälligen McLaren P1 von Baseball-Profi CJ Wilson, der in einem besonders verrückten Regenbogen-Look mit Gold-Felgen unterwegs ist. Alle 3 gepimpten P1 fahren übrigens in einem Radius von nur wenigen hundert Meilen in Südkalifornien herum.

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