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McLaren von FIA enttäuscht

Foto: McLaren 5 Bilder

Mit Unverständnins hat McLaren auf die Vorladung vor den FIA-Untersuchungsaussschuss reagiert. Man sei "extrem enttäuscht" hieß es am Donnerstag (12.7.) in einer ersten Stellungnahme.

13.07.2007 Powered by

Der in die Spionage-Affäre der Formel 1 verwickelte britisch-deutsche Rennstall McLaren-Mercedes muss sich am 26. Juli vor dem World Council des Automobil-Weltverbandes FIA in Paris verantworten. Dabei gehe es um einen möglichen Verstoß gegen den Artikel 151c des Internationalen Sport-Codes. Dies teilte die FIA am Donnerstag mit. Auch Vertreter des ebenfalls in den Fall verwickelten Rivalen Ferrari werden bei der Anhörung dabei sein.

Einzelaktion eines suspendierten Mitarbeiters

"McLaren ist extrem enttäuscht darüber, dass man von der FIA gebeten wurde, eine Anklage zu beantworten, nach der man im Besitz von bestimmten Dokumenten und vertraulichen Informationen sein soll, die Ferrari gehören“, erklärte der Rennstall am Donnerstagabend (12.7.) in einer Pessemitteilung. Das Team teilte weiter mit, dass dies eine Einzelaktion eines bereits "suspendierten Mitarbeiters" sei.

Geklärt werden soll, ob die Verantwortlichen von McLaren im unerlaubten Besitz von Ferrari-Dokumenten in dem Zeitraum von März bis Juli waren, beziehungsweise davon Kenntnis hatten. Dies hat McLaren-Teamchef Ron Dennis seit Bekanntwerden der Affäre stets von sich und seinem Rennstall gewiesen. Zudem ist die Frage weiter ungeklärt, ob und gegebenenfalls wie sich der Rennstall möglicherweise einen Nutzen durch die Papiere verschaffen konnte. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Rennstall Punktabzug in der Konstrukteurs- und der Fahrerwertung.

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