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Mega-Bußgeld gegen Zulieferer

Bis zu 200 Mio. Dollar Strafe gegen Takata

Airbag, Crashtest, Fahrer-Airbag Foto: Hersteller

Die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat gegen den Airbag-Hersteller Takata ein Bußgeld von bis zu 200 Millionen Dollar wegen mangelnder Kooperation im Skandal um defekte Airbags verhängt.

05.11.2015 Uli Baumann

70 Millionen Dollar des Gesamtstrafe muss Takata sofort und in bar bezahlen. Die weiteren 130 Millionen Dollar werden fällig, wenn Takata seinen ausgehandelten Verpflichtungen nicht nachkommt oder weitere Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften entdeckt werden.

Takata rückte in den Fokus der Ermittler weil Airbags des Herstellers unvermittelt auslösten und dabei berstende Gehäuseteile zu gefährlichen Geschossen wurden. Insgesamt bringt die NHTSA mit diesen Airbags 7 Tote und über 100 Verletzte in Verbindung.

Takata musste in einer beispiellosen Aktion über 19 Millionen Fahrzeuge von zwölf Herstellern zum Airbagtausch in die Werkstätten bitten. Aus Mangel an Tauschteilen sind aber noch längst nicht alle betroffenen Airbags ausgetauscht.

Unterdessen wenden sich immer mehr Autobauer von Takata ab. Nach einem Spiegel-Bericht haben Honda und Toyota sich als Kunden bereits verabschiedet. Bei Subaru, Mitsubishi und Nissan werde derzeit über eine Trennung nachgedacht.

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