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Mehr Audi aus China

Foto: ams

Der deutsche Automobilhersteller Audi erweitert seine Produktion in China. "Wir werden unsere Kapazitäten ausbauen. Darauf haben wir uns mit dem Partner bereits geeinigt", sagte Audi-Einkaufsvorstand Erich Schmitt der "Financial Times Deutschland".

24.07.2006

Schmitt, der bei Audi für das China-Geschäft zuständig ist, will zudem chinesische Teilezulieferungen stärker in den globalen Fertigungsverbund integrieren - und so den Druck auf die Lieferanten in Europa erhöhen. Diese nutzten bereits seit vielen Jahren Komponenten aus China, sagte Schmitt. "Und verkaufen sie dann unter eigenem Logo und zu westeuropäischen Preisen an uns weiter." Schmitt will solche "Zwischenstationen ausschalten".

Die beschlossene Erweiterung werde "ohne den Aufbau neuer Produktionsanlagen über die Bühne gehen". Stattdessen werde Audi freie Kapazitäten der benachbarten VW-Produktion nutzen. Die Marke VW hat ihre ursprünglich anvisierte Expansion auf Grund jahrelang gefallener Marktanteile auf Eis gelegt und muss jetzt Überkapazitäten abbauen. Der VW-Gewinn ist im hart umkämpften Markt stark eingebrochen. Die Audi-Erträge weist der Konzern nicht einzeln aus. Schmitt betonte jedoch: "Das Spartenergebnis ist gut. Audi verdient "Geld in China."

Die Ausbau- und Komponentenpläne symbolisieren die wachsende Bedeutung des chinesischen Marktes für die Audi AG. Das Land ist nach Deutschland, den USA und Großbritannien der viertgrößte Absatzbringer. Im ersten Halbjahr zogen die Audi-Verkäufe in China laut "FTD" um gut 94 Prozent auf 38.838 Pkw an, darunter 37.088 lokal produzierte Audi A6 und A4.

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