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Melkus RS 1000

Widergeburt eines Ostalgikers

Foto: Melkus 7 Bilder

Melkus legt anlässlich des fünfzigjährigen Bestehens der Dresdener Firma den RS1000 in einer Kleinstserie von zehn Exemplaren erneut auf. Der Eigenbau in Lotus-Optik mit Flügeltüren wird auf dem technischen Stand von 1979 originalgetreu aufgebaut.

15.03.2006

Dabei wird es neben der Straßenversion mit 70 PS starkem Wartburg-Dreivergaser-Dreizylinder-Zweitakter auch eine Rennversion mit 90 PS geben. Nach derzeitiger Kalkulation sollen die Modelle zwischen 30.000 und 40.000 Euro kosten, die Auslieferung könne nach Unternehmensangaben im Mai 2006 erfolgen. Farb- und Ausstattungswünsche wie zum Beispiel Echtlederpolsterung, Renn-Ausführung oder Audioanlagen können berücksichtigt werden.

Für die Zukunft sieht Melkus die Produktion eines Nachfolgemodells vor. Der RS 2000 in Leichtbauausführung soll sich am Design des RS 1000 orientieren. Als Antrieb soll ein Zweiliter mit 150 bis 200 PS zum Einsatz kommen - eine Sport- und eine Kit-Car-Variante seine ebenso denkbar. Als Produktionsbeginn nennt Melkus die zweite Jahreshälfte 2007, als Preis werden 50.000 Euro anvisiert.

Nach der Produktion von Formel-Rennwagen in den 60er Jahren wollte Firmengründer und DDR-Rennsportlegende Heinz Melkus auch einen Sportwagen bauen, der sowohl im Rennsport, als auch für den Straßenverkehr einsetzbar sein sollte. Der Melkus RS 1000 war geboren und wurde zwischen 1969 und 1979 nach zahlreichen "politischen Kunstgriffen" und vor allem mit viel Idealismus in einer Stückzahl von 101 Wagen gebaut. Ein Teil der Fahrzeuge wurde damals zu Rennveranstaltungen genutzt.

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