"Mit Verwunderung habe ich aus der Presse erfahren, dass dieses Unternehmen angeblich AMG Technik, z. B. einen unserer Motoren, in ihrer Replika verwenden will. Wir unterhalten keine Lieferbeziehungen zu dieser Firma und haben auch nicht vor, Technik für ein Auto zu liefern, das nichts mit Mercedes-Benz und AMG zu tun hat", sagte AMG-Chef Volker Mornhinweg gegenpüber auto motor und sport.
Mercedes prüft Markenrechtsverletzung
Der amerikanische Karosseriebauer Arturo Alonso hatte Anfang Mai angekündigt, seinen Nachbau mit Mercedes-Technik auszurüsten, unter anderem mit einem 5,5 Liter großen V8-Kompressormotor von AMG und Bremsen von AMG. Zudem soll die Karosserie eine fast identische Kopie des Vorbildes sein.
Ein Daimler-Sprecher ergänzte, dass der Konzern prüfe, ob der Nachbau die Markenrechte von Mercedes verletzt. "Wir gehen davon aus, dass hier unsere Markenrechte verletzt werden. Durch das Anbringen eines Sterns wird aus einer Replika noch lange kein Mercedes. Insofern prüfen wir aktuell alle Optionen."






