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Mercedes in der Kaufberatung

Das kleine ABC von Mercedes

Mercedes-Modelle, Frontansicht Foto: Hans-Dieter Seufert 14 Bilder

A, B, C oder doch lieber CLA? Selbst ohne den für 2014 angekündigten Kompakt-SUV GLA gibt es am unteren Ende des Mercedes-Modellprogramms einige Überschneidungen. Wir haben vier Baureihen mit 180er-Basismotorisierung einmal näher verglichen.

31.01.2014 Dirk Johae Powered by

Mit "Baby Benz" fanden die pragmatischen Amerikaner schnell einen Begriff für den 190, das erste und lange Zeit einzige Mercedes-Modell unterhalb der etablierten Großen. Das war Anfang der 80er-Jahre, als noch nicht das halbe Alphabet benötigt wurde, um zig Baureihen abzugrenzen.

Inzwischen hat die Mutter viele Babys. Mit A- und B-Klasse sowie CLA liegen gleich drei Modelle unterhalb der C-Klasse, Nachfolger des 190. Da kann die Kaufentscheidung schon mal schwerfallen, zumal sich die drei Fronttriebler Plattform und Radstand (2,70 Meter) teilen. Angesichts dessen verwundert es, wie groß die Karosserie-Unterschiede in der Praxis dann doch ausfallen. Neben der sportlich-kompakten A-Klasse, die mit ihren schmalen Türausschnitten und geringer Beinfreiheit hinten eher als 2+2 denn als echter Viersitzer durchgeht, wirkt der rund 2.300 Euro teurere B innen luftig wie ein Van.

Mercedes B-Klasse IAA
Mercedes B-Klasse Vorstellung (IAA 2011) 1:12 Min.

Mercedes B-Klasse: bequemer Einstieg und großer Kofferraum

Zwölf Zentimeter mehr Höhe sorgen für einen entspannten Einstieg, problemlose Übersicht aufs Verkehrsgeschehen und den größten Kofferraum in diesem Quartett, der sich durch Umklappen der Rückbank auf über 1.500 Liter Volumen erweitern lässt. Anders als im Vorgänger kostet die verschiebbare Rückbank extra. Der höhere Schwerpunkt macht sich auch beim Fahren bemerkbar. Im Vergleich zur wuseligen Mercedes A-Klasse mit ihrer harten Federung neigt sich die B-Klasse stärker in Kurven und schiebt im Grenzbereich früher über die Vorderräder. Doch dort dürften sich viele ihrer Käufer eher selten aufhalten, auf maroden Straßen hingegen häufiger, wo der B mit einem spürbar besseren Federungskomfort kurze und lange Wellen gekonnt wegsteckt.

Gegen die ausgewogene B-Klasse wirkt auch der Mercedes CLA hölzern. Kein Wunder, schließlich versteht er sich nicht als bequeme Stufenheck-Variante der A-Klasse, sondern als viertüriges Coupé mit rahmenlosen Seitenscheiben im Stile des großen CLS. Das flache Dach zwingt im Alltag jedoch zu großen Kompromissen. So fällt die Kopffreiheit hinten mit Abstand am geringsten aus. Zur C-Klasse fehlen fünf Zentimeter Fondhöhe, was nach wenig klingt, in der Praxis jedoch für viele Erwachsene den Unterschied zwischen entspannt sitzen und Kopf einziehen bedeutet.

Im Vergleich zum modischen CLA und der komfortablen B-Klasse hält der kantige C 180 die klassische Mercedes-Fahne hoch, auch was den Heckantrieb betrifft. Der hat im Winter dank ausgereifter elektronischer Helfer zwar seine ganz großen Traktionsprobleme abgelegt - an die Wintereigenschaften eines Fronttrieblers mit viel Gewicht auf der angetriebenen Achse kommt er aber nicht heran.

Mercedes C-Klasse punktet mit tollem Komfort

Mit ihrer soliden und übersichtlichen Karosserie, der stoßfreien Lenkung und tollem Federungs- sowie Geräuschkomfort wirkt die C-Klasse selbst nach sieben Jahren noch frisch. Zudem lässt sich die bevorstehende Wachablösung als Argument zum Feilschen mit dem Händler nutzen. Mit gut 33.000 Euro kostet der C laut Liste nämlich über 4.200 Euro mehr als der CLA, ohne deutlich besser ausgestattet zu sein. Zwar bringt er eine automatische statt manuelle Klimaanlage und teilelektrische Sitzverstellung mit, dafür rollen die drei A-Klasse-Ableger mit einem serienmäßigen Kollisionswarner vom Band.

Redaktionstipp: Die Mercedes B-Klasse

Doch so ganz vergleichbar sind die Preise ohnehin nicht: Der 1,6-Liter-Direkteinspritzer leistet im C 180 nämlich 156 PS, weswegen der Stufenheck-Klassiker den 122 PS starken 180er-Varianten der Fronttriebler locker davonfährt. Leistungsgleichstand schaffen hier erst die 200er-Modelle, die rund 2.000 Euro Aufpreis kosten.

Dabei reicht der drehfreudige, kultivierte und dank Turbo-Hilfe angenehm durchzugskräftige Basismotor bei allen vieren gut aus und beschleunigt selbst den Redaktionstipp B-Klasse mit ihrer großen Stirnfläche auf 190 km/h.

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