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A- und B-Klasse für USA

Nach dem aktuellen Absatzerfolg seiner Kleinwagenmarke Smart erwägt Mercedes auch einen Export seiner Kleinwagenmodelle A- und B-Klasse in die USA.

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"Wir schauen uns gerade an, ob wir die Nachfolger der A- und B-Klasse auch in den USA anbieten werden. Schließlich spüren wir hier inzwischen den Trend zu kleineren Autos", sagte Stephen Cannon, Vice President Marketing bei Mercedes Benz USA, im Gespräch mit auto motor und sport.

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"In Kanada läuft die B-Klasse heute schon sehr gut. Eine finale Entscheidung für die USA ist aber noch nicht getroffen." Starten könnte ein solcher Export schon im Jahr 2012, heißt es aus Konzernkreisen. Gefertigt werden die Nachfolger der beiden Einstiegsmodelle nicht nur im Werk Rastatt, sondern auch im neuen ungarischen Werk Kecskemét, das ab kommenden Jahr errichtet werden soll.

Cannon äußerte sich auch zu den Absatzrückgängen in den USA, die er für das Gesamtjahr auf rund zehn Prozent schätzt: "Im vergangenen Jahr haben wir 253.000 Mercedes in den USA verkaufen können, das war das 14. aufeinander folgende Rekordjahr. Dieses Jahr werden es etwa zehn Prozent weniger". Aus Konzernsicht werde der Rückgang in den USA im laufenden Jahr geringer ausfallen, weil die Kleinwagenmarke Smart erfolgreich in den Markt eingeführt wurde, betont ein Konzernsprecher. "Das Luxus-Segment ist dieses Jahr in den USA um 15 Prozent geschrumpft, der Gesamtmarkt um elf Prozent, bei Mercedes Benz USA indes lag der Rückgang bisher nur bei fünf Prozent. Wir schlagen uns also noch sehr gut", ergänzt Cannon.

Kleinere Motorisierungen im Angebot

Als Reaktion auf den Trend zu kleineren, verbrauchsärmeren Modellen wird Mercedes in den USA zudem verstärkt kleinere Motorisierungen und sparsame Diesel anbieten. Cannon: "Wir wollen mehr Vierzylinder-Motoren in den USA verkaufen - und zwar nicht nur Benziner, sondern auch Diesel. In jeder Baureihe, in der wir einen Diesel einführen, wollen wir mittelfristig mindestens einen 20-prozentigen Absatzanteil für die Selbstzünder verbuchen - das ist uns mit den bisher schon verfügbaren Diesel-Modellen zum Teil bereits gelungen. Der Aufpreis für Diesel-Varianten liegt bei nur 1.500 US-Dollar. Trotz des relativ hohen Diesel-Preises in den USA amortisieren sich diese Zusatzkosten bei US-Kunden in der Regel schon nach zwei Jahren, während das bei Hybrid-Modellen im Durchschnitt 6,5 Jahre dauert."

Autor: Harald Hamprecht
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