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Mercedes Actros auf der IAA

Unterschätzte Schwergewichte

Mercedes Benz Actros IAA Sumo Foto: SB-Medien 34 Bilder

Als Verkehrshindernis und lahme Autobahnblockierer werden die Brummis immer hingestellt, dabei sind die angeblich so rückständigen Schwergewichte dem normalen Auto oft voraus.

12.09.2011 Markus Stier

Thorsten Scheibler ist 1,98 Meter groß und wiegt 185 Kilo. Wie kann man sich als 40-Jähriger so gehen lassen, wäre eine auf der Zunge liegende Frage. Aber es dürfte wenige Menschen geben, die in dieser Altersklasse schneller und explosiver sind als der Mann, der drei Mal Weltmeister und vier mal Europameister im Sumo-Ringen war. Seine WM-Titel holte Scheibler allesamt in der Sumo-Hochburg Japan.

Begegnet man ihm zivil auf der Straße, sähe man Scheibler zwar seine Größe an, aber nicht seine sportliche Vergangenheit. Und weil die Großen und Schweren immer unterschätzt werden und immer im Schatten stehen hat Mercedes auf der IAA auch den Actros ausgestellt.

Mercedes Actros schont die Umwelt

Dabei geht es mitnichten darum, dem Auto-Kunden jetzt einen Lastwagen anzudrehen. Vielmehr will man auf die Vielzahl an Innovationen hinweisen, die in den Schwergewichten stecken. So ist man stolz, die Umweltbelastung der Brummis erheblich gesenkt zu haben. Seit Einführung der europäischen Abgasregeln ist die Belastung von Stickoxiden und Partikeln um 98 Prozent gesunken. CO2-Ausstoß und Verbrauch sanken seit der Einführung des Mercedes Actros 1996 um 28 Prozent, verglichen mit 1970 sind es gar 53 Prozent, und das trotz Anstiegs der Tonnage von damals 10,5 auf heute rund 21 Tonnen.

Besonders stolz ist man aber auf den Umstand, dass die Unfallhäufigkeit seit den Siebzigern um 70 Prozent gesunken ist. Bevor Antiblockiersysteme sich im Auto durchsetzten, waren sie längst im Lkw üblich. Egal ob Antischlupfregelung, Abstandswarner, alles längst Standard. Spurassistent, ESP und Notbremssysteme werden 2013 vom Gesetzgeber vorgeschrieben, dabei gehören auch sie längst zum Trucker-Alltag.

Man fährt praktisch wie auf Wolken

Weniger alltäglich auf dem Fahrersitz ist allerdings ein Fahrer mit so kurzem Rock, und damit wären wir bei den wirklich wichtigen Fakten. Die hübsche Dame ist im zivilen Leben Fotografin und Moderatorin und sitzt lächelnd am Steuer des 600-PS-Giganten, um die neue Leichtigkeit der Fortbewegung zu symbolisieren. "Man fährt praktisch wie auf Wolken“, verspricht der nette Herr aus der Mercedes-Presseabteilung. Gemessen an Sumo-König Scheibler ist die 29-Jährige selbst fast nur ein Wölkchen: Sie wiegt bei 1,75 Metern Größe nur 55 Kilo.

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