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Preise Mercedes-AMG E 63 4Matic+ (2017)

Power-E-Klasse ab 109.837 Euro

Mercedes-AMG E 63 S 4Matic+ Edition1 W 213 11/2016 Limousine (2016) Foto: Newspress 40 Bilder

Mercedes-AMG reduziert beim E 63 den Hubraum auf vier Liter und steigert die Leistung auf 571 PS. Der S hat 612 PS und einen Drift-Modus. Serienmäßig ist ein Allradantrieb mit variabler Kraftverteilung, optional die 300-km/h-Freigabe. Bestellbar ist sie ab sofort zu Preisen ab 109.837 Euro.

16.01.2017 Andreas Of, Uli Baumann 1 Kommentar

Der neue Mercedes-AMG E 63 verzichtet auf knapp anderthalb Liter Hubraum, nicht aber auf Leistung: Bis zu 612 PS liefert der Vierliter-V8, der aus dem AMG GT stammt. Und zwar nicht nur an die Hinterräder: Die AMG-E-Klasse hat künftig Allradantrieb serienmäßig. Die S-Variante verfügt zusätzlich über einen Drift-Modus, in dem die Limousine als reiner Hecktriebler gefahren werden kann – es können also weiterhin Qualmwolken aus den hinteren Radkästen einer E-Klasse aufsteigen.

Biturbo-V8 von AMG für 300 km/h Spitze

Den Qualm dafür liefert der prinzipiell bekannte Biturbo-V8, den AMG für den E 63 leicht verändert hat: Twinscroll-Turbolader, neue Kolben, Ladeluftkühlung und sorgen für mehr Kraft. Im E 63 sind es 571 PS – 14 mehr als bisher. Das Drehmoment steigt um 30 Newtonmeter auf 750. Um 27 PS und 50 Newtonmeter legt die S-Version zu; diese kommt nun auf 612 PS und 850 Nm. Mit so viel Leistung ist bisher keine E-Klasse vom Band gerollt. Eine schneller gab es bisher auch nicht: In 3,5 und 3,4 Sekunden rennen die beiden Modelle von null auf 100 km/h. Serienmäßig ist die Höchstgeschwindigkeit auf 250 km/h begrenzt. Gegen Aufpreis steigt das Limit mit Driver’s Package auf 300 km/h.

Mercedes-AMG E 63 S 4Matic+ Limousine (2016)Foto: Mercedes-Benz
Die Front hat breitere Backen.

Der E 63 AMG soll nicht nur sprinten, sondern auch Sprit sparen können. Zumindest ein bisschen. Dafür legt er im Teillastbetrieb und in Stellung „Comfort“ vier der acht Zylinder still: Zwischen 1.000 und 3.250/min. schließen die Ventile der Zylinder zwei, drei, fünf und acht. Das Kombi-Instrument zeigt an, ob im Motor vier oder acht Zylinder arbeiten, spüren sollen es die Passagiere laut Mercedes nicht.

Die serienmäßige Neungang-Automatik kombiniert AMG mit einer nassen Anfahrkupplung. Die ersetzt den Drehmomentwandler, was Gewicht sparen und das Ansprechverhalten verbessern soll.

Allrad mit Driftmodus

Neu ist, dass der E 63 serienmäßig Allradantrieb hat. Mercedes nennt ihn 4Matic+, wobei das Plus auf eine Neuerung hinweist: Eine elektromechanisch geregelte Kupplung kann die Kraft variabel zwischen den Achsen verteilen; anders als bisher gibt es also keine feste Momentverteilung mehr. Im S-Modell kann der Antrieb zur Vorderachse mit dem Drift Mode in die Pause geschickt werden. Beide Varianten verfügen über ein Sperrdifferenzial an der Hinterachse, wobei jene im S-Modell elektronisch geregelt ist. Der E 63 S hat außerdem größere Bremsscheiben an der Vorderachse und dynamische Motorlager.

Beim Getriebe kommt erstmals die neue 9-Gang-Sportautomatik zum Einsatz. Beim Antrieb ist auch in der neuen Mercedes-AMG E63 Allradtechnik gesetzt. Die breiteren Achsen dürften vom C-Coupé übernommen werden. Das Air Body Control-Fahrwerk setzt auf Luftfederung. Als besonderes Feature wird Mercedes den E63 mit einem Driftmodus ausstatten, der kontrollierte Querfahrten erlauben soll.

Mercedes-AMG E 63 S 4Matic+ Limousine (2016)Foto: Mercedes-Benz
Vierliter-V8 mit 571 oder 612 PS im neuen E 63 AMG.

Beide Varianten wiederum bekommen eine variabel übersetzte Lenkung, die bei niedrigem Tempo den Lenkaufwand reduziert. Die Servounterstützung ist in drei Stufen einstellbar.

Serienmäßig hat der E 63 eine Luftfederung, deren Härte in drei Stufen verändert werden kann. Darüber hinaus verhärten die Federn bei starker Beschleunigung oder schnellen Lenkbewegungen automatisch. Für die Fahrdynamik auch nicht zu vernachlässigen: Die Karosserie verstärken je zwei Streben vorn und hinten. Eine neu konstruierte Hinterachse stellt die E-Klasse auf eine breitere Spur. Auch vorn wurde die Spur breiter – gut zu sehen an den ausgestellten Kotflügeln. Wo man schon dabei war, modellierten die Designer gleich eine neue Haube, die wie bei den Coupés eine umlaufende Fuge hat. Bis zur A-Säule ist der AMG anders als die schwächeren E-Klassen, sagt Mercedes.

Mercedes-AMG E 63 S 4Matic+ Limousine (2016)Foto: Mercedes-Benz
Vier Endrohre und eine Abrisskante am Heck des E 63 AMG.

Seine Weltpremiere hat der E 63 AMG am 16. November während der Los Angeles Auto Show. Der Verkauf beginnt am 16. Januar, die Auslieferung im März 2017.

Edition 1 zum Marktstart

In den ersten zwölf Monaten wird es den E 63 S 4Matic+ als Edition 1 geben. Das Sondermodell ist in Night Black Magno lackiert, trägt Streifen auf den Seitenschwellerverkleidungen und steht auf 20-Zoll-Rädern. Die Performance-Sitze sind mit schwarzem Nappaleder bezogen. Im Kontrast dazu stehen gelbe Ziernähte. Gelb ist auch die 12-Uhr-Markierung auf dem mit Mikrofaser bezogenen Lenkrad. Dazu kommen eine Uhr im IWC-Look und Carbon-Zierteile.

Die Preise für das neue Mercedes AMG-Top-Modell der E-Klasse starten bei 109.837 Euro für den Mercedes-AMG E 63 4Matic+, die entsprechende S-Version kostet ab 121.618 Euro. Wer sich die S-Version als Edition 1 in die Garage stellen möchte muss mit wenigstens 136.910 Euro kalkulieren.

Technische Daten
Mercedes AMG E 63 4MaticMercedes AMG E 63 S 4Matic
Hubraum / Motor3982 cm³ / 8-Zylinder3982 cm³ / 8-Zylinder
Leistung420 kW / 571 PS (750 Nm)450 kW / 612 PS (850 Nm)
Höchstgeschwindigkeit250 km/h250 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h3,5 s3,4 s
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    Neuester Kommentar

    heftig heftig, so wenig Mercedes ist noch nie in eine E-klasse gewesen...
    bzw, so wenig E-klasse war noch nie in eine AMG-E.
    wieso muss dieses halb neu konzipiertes auto so eindeutig an die E-klasse erinnern, wenn es keine sein will?
    oder umgekehrt, wieso muss eine arme E-klasse so um-verunstaltet werden?
    die pralle, aus manche blickwinkel recht animalische oder phallische front ist an sich richtig gut gelungen, aber für einen spacigen coupé, crossover oder so, doch nicht für die arme, gediegene E-klasse...
    kommt, das ist wie die lieblingslehrerin heute, aber mit eine unterhosezerberstende erektion...
    es passt einfach überhaupt nicht, es erinnert mich an den ersten Daewoos in Europa, auf Kadett E-basis, die sahen auch aus wie zwei falsche hälften zusammengeschweisst...
    ...und wiederum ist die front nicht anders genug, das ein desinteressierter den unterschied merken würde.
    aber für jeder designliebhaber der seinen Mercedes jahrelang genoss gibt es jetzt zwei prolls, die sich jedes jahr ein auto mit doppelt so viel motor und ausstattung leisten, und denken "Harmonie" sei das pornokino ums eck.
    ...man muss modern bleiben...
    so wirkt diese Etwas-klasse überdreht aber beschämt, unentschlossen, schizophren, wieso nicht die ganz normalen AMG versionen der E-klasse weiter anbieten, mit Mercedestypischem design und nicht übertriebener technik (aber doch 600 PS), und parallel dazu endlich dieses eigenen viertürer, z.b. als nachfolger der CLS, aber von AMG entwickelt, also mit technik und design aus einem guss, teurer, leichter, schneller, sportlicher?
    oder soll das vegetarische fischfleisch hier beide möglichkeiten ver(n)einen?
    ich muss off, bevor ich anfange an einen ähnlich umoperierten CLA zu denken, ich will keine alpträume...

    naja... 26. Oktober 2016, 19:13 Uhr
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