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Mercedes-AMG GT Concept 2017

800-PS-Hybrid mit 4-Rad-Antrieb und 4 Türen

Mercedes-AMG GT Concept Foto: Guido ten Brink/SB-Medien 33 Bilder

Zum 50. gibt AMG einen Ausblick auf den Viertürer in GT Optik. Die Studie treiben der 4,0-Liter-V8-Turbo und ein starker Elektromotor an. Macht zusammen gut 800 PS und unter 3 Sekunden auf 100 km/h.

07.03.2017 Gerd Stegmaier, Holger Wittich 10 Kommentare

Die Außenhaut des AMG GT Concept zeigt bereits sehr konkret, wie das für 2018 geplante viertürige Coupé aussehen wird, das technisch eng mit der nächsten Generation des CLS verwandt sein wird. "Klar, das Auto steht auf einer Plattform. Ein Viertürer auf Basis der AMG GT Technik ist nicht darstellbar. Aber die Plattform lässt genug Spielraum für sehr viel spezifische Technik von AMG", so AMG-Chef Tobias Moers. Gesetzt ist der 4,0-Liter-Biturbo-V8 von AMG mit gut 600 PS. Und für sehr wahrscheinlich halten darf man die Allradlenkung des GT R, nicht aber dessen Transaxle-System (Getriebe auf der Hinterachse) - die Plattform, auf der im Prinzip auch die E-Klasse aufbaut, hat den Platz für den kräftigen Kardantunnel des AMG GT nicht. Stattdessen wird der Allradantrieb 4Matic+ für mehr Traktion sorgen.

Mercedes-AMG GT Concept
800-PS-Hybrid mit 4-Rad-Antrieb und 4 Türen 1:19 Min.

Im AMG GT Concept kriegt der Allradantrieb noch eine fortschrittliche Note: Die Hinterachse treibt zusätzlich ein kräftiger Elektromotor an, und zwar bei Bedarf radselektiv. Das heißt, die Hybridisierung hilft dem Torque Vectoring mit gezieltem Überbeschleunigen beispielsweise des kurvenäußeren Rades. Das würde dann zu kontolliertem Übersteuern führen und den Kurvenradius quasi verkleinern. Die Hybridtechnik ist der Weg von AMG, die Hochleistungsmodelle zukunftssicher zu machen, die Elektroreichweite hält den CO2-Ausstoß im Zaum. Im Minimum soll sie 25 bis 30 Kilometer betragen, um emissionsfreies Fahren in der Stadt zu erlauben.

Erlkönig Mercedes-AMG GT Coupé Erlkönig Mercedes-AMG GT Coupé (2018) Heiße CLS-Version erwischt

Hybridantrieb als Zukunft der PS-Monster

Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH, meint dazu: „Der GT Concept verdeutlicht - ebenso wie das AMG Hypercar, das wir auf der IAA vorstellen - wie wir bei AMG die Performance der Zukunft definieren. Beeindruckende Fahrdynamik gepaart mit hoher Effizienz, resultierend aus einem innovativen Antriebsstrang und zugeschnitten auf das jeweilige Fahrzeugsegment – das ist Future Performance made by AMG. Bei unserem AMG GT Concept bedeutet das eine Kombination aus hochmodernem V8-Benzinmotor und performanter Elektromaschine. Beides intelligent vernetzt und mit einem modularen Batterie-Konzept aus extrem leistungsstarken aber auch leichten Batterien kombiniert. Dieser Performance-Hybrid-Triebstrang bietet eine überzeugende elektrische Reichweite und die Möglichkeit eine Systemleistung von bis zu 600 kW in seiner letzten Ausbaustufe zu generieren. Er erledigt den Sprint von 0-100 in weniger als drei Sekunden – was Supersportwagenniveau entspricht“.

Für die versprochenen 816 PS muss der Akku leistungsstärker sein als herkömmliche Hybrid-Batterien. Gleichzeitig will AMG ihn aber kompakter und leichter machen. Vor allem aber soll der Akku nach dem Baukastenprinzip nach oben skalierbar sein, so dass sich Leistung und Kapazität an spezifische Anforderungen von Kunden oder Märkten anpassen lassen.

Aufladung auch mittels Benziner

Für Aufladung der Batterie während der Fahrt sorgt einerseits Brems-Rekuperation, aber wie schon beim Porsche 918 Spyder auch der Verbrennungsmotor, damit die Batterieladung nie unter einen bestimmten Schwellenwert sinkt. Drei Betriebsmodi sind einstellbar: Der AMG GT Concept fährt entweder rein elektrisch, beziehungsweise nur mit Verbrennungsmotor, oder eben als Hybrid mit der Kraft beider Antriebsquellen.

Mercedes-AMG GT Concept
Ausblick auf einen viertürigen Sportwagen 1:08 Min.

Das Hybrid-Concept-Car für Genf trägt die Bezeichnung EQ Power+. So nennt Daimler das KERS seines Formel-1-Autos und EQ+ dürfte auch auf dem kommenden Hypersportwagen mit dem an die Formel 1 angelehnten Antriebsstrang stehen - in Anlehnung an die neue Submarke EQ für rein elektrisch angetriebene Autos von Mercedes.

Ausblick auf den AMG-Viertürer mit großer Klappe

Konkreter als die Hybrid-Idee ist freilich die eines weiteren, eigenen AMG-Autos, ein Viertürer mit viel Alltagsnutzwert, der schon 2018 zu haben sein soll und auf dessen Design die Studie zumindest außen schon sehr konkret hinweist: Er wird selbst Erwachsenen im Fond ordentlich Platz bieten und hinter der großen Heckklappe verbirgt sich ein variabler Innen- und Gepäckraum.

Mercedes-AMG GT Concept Foto: Mercedes-AMG
Die große Heckklappe verspricht einen gut nutzbaren Kofferraum.

Die Optik lässt weder eine Technik vermuten, die im Prinzip eng mit der Taxilimousine E-Klasse verwandt ist, noch so viel Praktikabilität. Der Panamericana Grill erinnert an den GT R, seine vertikalen Stege sind seitlich rot lackiert. Die schmalen Hauptscheinwerfer reichen fast in die Radläufe der vorderen Kotflügel und ziehen die Front in die Breite. Ihr Tagfahrlicht erstrahlt in „nano active fibre technology“, einer frei gestalteten Lichtschnur, die für einen dreidimensionalen Leuchteffekt sorgen soll. Das Fahrlicht stellen zwei röhrenförmige Stablichter für die Fahrbahn unmittelbar vor dem Fahrzeug her, in größere Entfernungen leuchten LED-Hauptscheinwerfer mit Linsensystem.

Auch die Motorhaube reicht bis zu den Radhäusern und lässt dank zweier Powerdomes die Muskeln spielen. Die Oberfläche der Lackierung in „Hot Red“ soll dank einer speziellen Zusammensetzung wie flüssiges Metall im Licht schimmern.

Die Rückleuchten strahlen ebenfalls mit der neuartigen Lichttechnologie. Um ihre Abwärme abzuführen, ist in das Deckglas ein geripptes Kühlmodul integriert. Den Heckabschluss bildet ein breiter und an den Seiten nach unten geschwungener Diffusor in Sichtkarbon mit zentraler Endrohrblende wie beim AMG GT R.

Die Variante mit dem Hybridantrieb, wie sie das Concept Car andeutet, verspricht AMG dann für 2019. Welcher Preisaufschlag dafür fällig wird, ist noch nicht klar.

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Neuester Kommentar

Puh, trotzdem ich ein Liebhaber der Marke bin – ich finde diese Studie ganz furchtbar. Wie ein anderer Leser schon schrieb: viel zu viel Bling-Bling, viel zu wenig Klasse. Als hätte man das Fahrzeug im Auftrag von 50 Cent entworfen.

Davon ab frage ich mich, warum immer mehr Limousinen (oder in diesem Fall "viertürige Coupés") ein zusätzliches hinteres Seitenfenster erhalten, ohne dass gleichzeitig das Dreiecksfenster in der Hecktür entfernt wird. Klar, ohne dieses lässt sich die Scheibe nicht völlig absenken, aber die hohe Anzahl der Streben und Säulen erweckt in mir den Eindruck rollender Fachwerkhäuser. Gibt es tatsächlich Menschen, denen dieser Stil gefällt? Erstaunlich.

maerz1978 10. März 2017, 10:41 Uhr
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