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Mercedes AMG GT: Erste Motordetails zum Porsche-Jäger

2014/2015 wird Mercedes den AMG GT auf den Markt bringen und Mercedes hat bereits erste Bewegtbilder und ein Teaserbild vom Supersportler veröffentlicht. Vor seiner Premiere auf dem Autosalon in Paris sind nun neue Erlkönige aufgetaucht, die unsere Neugier wecken.

Der Erlkönig zeigt sich deutlich schärfer unter der Tarnung als die bisher bekannten Prototypen. Ist es die stärkere Version des Mercedes AMG GT? Nein, das Modell kommt zunächst als Top-Version GT-S mit 510 PS auf den Markt, eine schwächere GT-Ausführung mit 462 PS wird erst später auf den Markt kommen. Der AMG GT wird durch zwei Auspuffendrohre gekennzeichnet, der GT-S erhält vier Endrohre. Gorden Wagener hatte zudem eine Black Series-Version des Mercedes AMG GT angekündigt, allerdings dürfte es noch zu früh für einen entsprechenden Prototypen sein - und das Top-Modell dürfte zudem noch schärfer ausfallen. Als wahrscheinlich gilt, dass es bei dem Erlkönig um einen GT AMG mit optionalem Aero-Kit handelt - möglich auch, eine Edition 1 zum Marktstart.

Mercedes AMG GT mit Flügel-Armaturenträger

Der Innenraum des Mercedes AMG GT zeigt sich als konsequente Fortschreibung des aktuellen Mercedes-Designs. Die typischen runden Luftdüsen und der freistehende Bildschirm auf dem Armaturenträger sind bereits von zahlreichen Modellen bekannt.

Der Fahrer greift in ein dreispeichiges Sportlenkrad mit Leder/Alcantara-Finish. Die Gänge sortiert er über Schaltpaddels hinter dem Volant. Klassische Rundinstrumente in teils geöffneten Tuben informieren über Drehzahl und Geschwindigkeit – darüber wölbt sich ein kleines geschwungenes Cockpit-Dach auf. Insgesamt zeigt sich der Armaturenträger in Form eines Flügels, der sich zu den Passagieren hin verjüngt – rote Ziernähte bilden den Abschluss des oberen Elements. Der untere Teil des Armaturenträgers ist in roter Kontrast-Farbe gehalten und separiert zusätzlich den oberen und unteren Teil des Armaturenträgers.

AMG Drive Unit im V8-Stil

Die beiden Passagiere, die auf einteiligen und stark konturierten Leder-Sportsitzen Platz nehmen, trennt eine mächtige Mittelkonsole, die zu dem Zentralbildschirm aufstrebt. Die Bedienelemente der AMG Drive Unit sind im Stil eines V8 angeordnet. Dazwischen sind der Automatik-Wählhebel sowie der Comand-Controller mit Touchpad untergebracht. Eine nur schmale Leiste nimmt die Schalter für die Klimaanlagensteuerung auf, während die Steuerung unter anderem für die Sitzheizung, die Warnblinkanlage und die Einparkhilfe oberhalb des Rückspiegels im Dach untergebracht sind.

Einen ersten Blick auf das Äußere versucht Mercedes noch mit getarnten Erlkönigen zu verhindern. Doch einige Details des Mercedes AMG GT – intern C190 genannt – haben wir bereits jetzt schon: Das Design soll sich weniger an seinem großen Bruder dem SLS orientieren, sondern moderner ausfallen. Ein steilstehender und erhabener Kühler dominiert die Front, die schmaleren Scheinwerfer reichen bis weit in die Kotflügel hinein und werden an der Unterseite von mächtigen Lufteinlassöffnungen begleitet. 

Mercedes AMG GT mit knackigem Heck

Lange Motorhaube, knackiges Heck - Front-Mittelmotor und Heckantrieb in Transaxle-Bauweise sind gesetzt, Flügeltüren wie beim SLS gibt es nicht, Saugmotoren auch nicht. Stattdessen Aluleichtbau (1,5 Tonnen) und ein Twin-Turbo V8 mit vier Litern Hubraum – Leistung 510 PS. Das maximale Drehmoment des Achtenders, der Euro 6 erfüllt, liegt bei 650 Nm zwischen 1.750 und 4.750/min.. Die maximale Drehzahl liegt bei 7.200/min. - der Ladedruck bei 1,2 bar. Als Besonderheit trägt der V8 mit Trockensumpfschmierung seine Turbolader im Zylinder-V. Der M178 so der interne Code für den Leichtbau-V8 im Mercedes AMG GT wiegt 209 Kilogramm. Technisch ist der V8 eng mit dem AMG 2,0-Liter-Turbomotor aus A 45 AMG, CLA 45 AMG und GLA 45 AMG verwandt. So verfügen beide AMG Motoren über ein identisches Bohrung-/Hub-Verhältnis. Ergänzend soll in einer S-Variante eine Leistungsversion mit mehr als 600 PS gezündet werden.  Geschaltet wir per modifiziertem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. 53 Prozent des Geichts lastet auf der angetriebenen Hinterachse.

Ab 130.000 Euro soll der Mercedes AMG GT kosten

Der Mercedes AMG GT soll im März 2015 zu den Händlern rollen und bereits ab rund 130.000 Euro zu haben sein, später könnte ein Cabrio dazu kommen. Bestellbar wird der neue Sportler ab dem 6. Oktober 2014. Seine Weltpremiere feiert der AMG GT im Oktober auf dem Pariser Autosalon.

hw

Foto

Stefan Baldauf

Datum

26. August 2014
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