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Mercedes-AMG Posaidon E63 RS 850+

Bis zu 1.090 PS in der E-Klasse

Mercedes-AMG E63 S Posaidon E63 RS 850+ Foto: Posaidon 7 Bilder

Dass auch eine Mercedes E-Klasse der Generation W212 noch nicht zum alten Eisen gehört, zeigt Tuner Posaidon aus Mülheim-Kärlich mit dem dem E63 RS 850+ und einer Leistung von bis zu 1.090 PS.

25.07.2017 Uli Baumann 1 Kommentar

Wenn der E63 RS 850+ aus den Hallen von Posaidon rollt, sieht man ihm aber nicht an, was in ihm steckt, denn äußerlich unterscheidet sich die Limousine nicht von den werksseitigen E63-Brüdern.

Mercedes-AMG E63 S Posaidon E63 RS 850+ Foto: Posaidon
Neue Turbolader und deutlich mehr Ladedruck entlocken den V8 bis zu 920 PS. Noch mehr Power gibt es mit mehr Hubraum.

Wer allerdings unter die Haube blickt, findet einen Biturbo-V8, der es in sich hat. Serienmäßig leistet der M157-Achtzylinder in der S-Version 585 PS. Tuner Posaidon verbaut Upgrade-Turbolader, die das Aggregat in Verbindung mit einer erweiterten und isolierten Ladeluftkühlung deutlich stärker unter Druck setzen als die Serien-Lader. Darüber hinaus erhielt das Triebwerk eine elektronische Feinabstimmung sowie eine komplette 3-Zoll-Abgasanlage ab Turbolader samt Sportkatalysatoren.

In Stufen von 920 bis zu 1.090 PS

Als Resultat stehen dem E63 RS 850+ 920 PS und ein aus Rücksicht auf diverse technische Komponenten begrenztes maximales Drehmoment von 1.350 Nm zur Verfügung. Aber auch für diesen Drehmomentansturm musste das 7-Gang-Sportgetriebe aufwändig verstärkt werden. Darüber hinaus erhielten sowohl die Vorder- als auch die Hinterachse neue Differentialsperren, die anders als die Originalteile Drehmomente von bis zu 1.500 Nm standhalten.

Sollten aber auch 920 PS noch als zu schwachbrüstig empfunden werden, so kann Tuner Posaidon noch nachlegen. In nochmals stärkere Ausbaustufen des E63 RS 850+ können bis zu 1.090 PS erreicht werden. Um dies zu erreichen, wird zusätzlich zu den bereits genannten Umbauten unter anderem der Hubraum des V8 von 5,5 Liter auf 6,2 beziehungsweise 6,5 Liter erweitert.

Mercedes E63 AMG im TestMit Performance Package zum Sportler

Damit das Fahrwerk mit dem deutlichen Leistungsplus Schritt halten kann, wird der E63 RS 850+ tiefergelegt, an der Vorderachse mittels Federn und hinten durch eine Anpassung der Elektronik. In den Radkästen installierte Posaidon aus dem originalen AMG-Programm stammende Schmiederäder im Zehn-Speichen-Design mit polierter Front: Sie messen 9x19 Zoll an der Vorder- und 10x20 Zoll an der Hinterachse und sind mit Reifen der Dimensionen 255/35ZR19 und 295/25ZR20 bezogen.

In Anbetracht der deutlich verbesserten Performance verbaute Posaidon im Cockpit des E63 RS 850+ einen 380-km/h-Tacho, denn bei der möglichen Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h zeigt sich der Serientacho, der nur bis 320 km/h reicht, einfach überfordert.

Weitere Upgrades erhielt das schon ab Werk hochwertig ausgestattete E-Klasse-Interieur in Form einer TV-Freischaltung für das Infotainment-System und eines Blitzer-Updates.

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