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Mercedes AMG und BMW M GmbH

Sportmodelle sind gefragt

Foto: BMW/AMG 59 Bilder

Trotz Krisenstimmung gibt es Firmen, die gegen den Trend Rekordergebnisse vermelden. So verzeichnet AMG 2008 das erfolgreichste Geschäftsjahr aller Zeiten. Die Konkurrenz aus Bayern, die BMW M GmbH meldet das zweitbeste Ergebnis ihrer 30-jährigen Geschichte

15.02.2009 Uli Baumann Powered by

Die schwäbischen Mercedes-Veredler konnten 2008 weltweit 24.200 Fahrzeuge absetzen und ihre Zahlen gegenüber dem Vorjahr um 19 Prozent steigern. Stärkster Markt war auch hier die USA mit einem Anteil von 38 Prozent, vor Deutschland (13 Prozent) und Japan (8 Prozent).

C63 als Zugpferd bei AMG

Als Zugpferd bei den Schwaben entpuppte sich der C 63 AMG, der 8.100 Käufer fand. Der SL 63 AMG konnte 3.050 Kunden überzeugen. Zudem gefragt waren die AMG-Versionen der S-Klasse sowie der ML 63 AMG und der E 63 AMG.

Starke Zuwächse verbuchten die AMG-Mannen auch beim Absatz von AMG Sportpaketen. 73 Prozent über Vorjahr will man hier liegen, ohne aber absolute Zahlen nennen zu wollen. Ungenannt bleiben auch die Aufträge, die über AMG Performance abgewickelt wurden. Hier dürfte die Zahl bei etwa 200 bis 300 Fahrzeugen liegen.

Der Automobilrennsportspezialist HWA AG erzielte nach vorläufigen Zahlen (Rechnungslegung HGB) im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von 64,2 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 5,4 Prozent.

Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) reduzierte sich im vergangenen Geschäftsjahr hingegen von 9,1 auf 0,45 Millionen Euro.

Die BMW M GmbH erreichte 2008 einen Gesamtabsatz von 24.186 Fahrzeugen und erreichte dabei einen Zuwachs von rund 50 Prozent gegenüber 2007. Treibende Kraft hinter dem Erfolg des M war vor allem der neue BMW M3, der sich weltweit beinahe 18.000 mal verkaufte.

Der M3 ist gefragt

Das Modellportfolio der BMW M GmbH umfasst aktuell sieben Modelle, von denen das BMW M3 Coupé die interne Verkaufsrangliste mit 10.571 Einheiten anführt. Von der seit März 2008 verkauften BMW M3 Limousine wurden 3.253 Exemplare abgesetzt, das im Mai 2008 eingeführte BMW M3 Cabrio steuerte bereits 4.169 Einheiten bei.

Deutlich stärker als beim Vorgängermodell entwickelt sich bislang auch der weltweite Absatz des BMW M5, der als Limousine und Touring angeboten wird. Im Geschäftsjahr 2008 gingen 2.465 BMW M5 an Kunden in aller Welt. Für das BMW M6 Coupé entschieden sich 1.102 Kunden, das M6 Cabrio war mit 1.158 verkauften Einheiten sogar noch etwas stärker gefragt.

Komplettiert wird das Jahresergebnis vom Schlussspurt der Modelle BMW Z4 M Roadster und BMW Z4 M Coupé, deren Produktionszyklus im August 2008 endete. 699 Roadster und 739 Coupés konnte die M GmbH an den Mann bringen.

Bedeutendster Markt für die M-Modelle waren die USA, wo 10.663 Fahrzeuge abgesetzt werden und gegenüber dem Vorjahr ein Absatzplus von 70 Prozent eingefahren werden konnte. in Deutschland, dem zweitwichtigsten Markt, konnte BMW 2.777 M-Modelle absetzen.

Überaus gefragt waren auch die M-Sportpakete der Münchener Sportmanufaktur. Insgesamt werteten 156.139 BMW-Fahrer ihr Modell mit den Paketen der M GmbH auf. Auf Erfolgskurs zeigte sich auch die bei der BMW M GmbH angesidelte BMW Individual-Abteilung. Im Jahr 2008 nutzten 6.589 BMW-Kunden den Individualisierungsservice der Bayern.

Erfolgreiche Geschäfte

Einigkeit herrscht bei der BMW M GmbH und AMG was die Kommunikation der Erfolge angeht. Über Umsätze und Gewinne spricht man nicht. Es gilt aber als sicher, dass beide Firmen satte beträge zum Konzernergebnis beitragen.

Die Audi Quattro GmbH, die ihre Zahlen für 2008 erst noch veröffentlichen wird, konnte 2007 exakt 9.456 Fahrzeuge absetzen. Im Geschäftsjahr 2006 erzielte die Quattro GmbH mit 7.728 verkauften Fahrzeugen einen Umsatz in Höhe von einer halben Milliarde Euro.

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