Mercedes C-Coupé in Genf: Mercedes-Coupé für die Basis

Mercedes C-Coupé

Mit dem neuen Mercedes C-Coupé bieten die Schwaben erstmalig ein echtes Coupé in diesem Segment an. Der Zweitürer, der auf Modelle wie das Sportcoupé und den CLC folgt, feiert auf dem Genfer Autosalon seine Weltpremiere. Die Preise starten bei 33.290 Euro.

Schöner wurde die Mercedes C-Klasse noch nie beschnitten. Wurden die Modelle Sportcoupé und CLC nur mit einem gekappten Limousinenheck notdürftig auf Coupé-Maßstäbe zurechtgestutzt, so darf das neue Mercedes C-Coupé erstmals formvollendete Coupé-Linien tragen.

Bislang wurden Coupé-Kunden bei Mercedes nur mit dem E-Klasse Coupé und dem luxuriösen CL fündig. Das neue Mercedes C-Coupé soll neue, jüngere Kunden ansprechen. Premiere feiert das C-Coupé zunächst im März auf dem Autosalon in Genf, ab Juni muss sich der Zweitürer dann bei den Händlern bewähren.

Mercedes setzt feine Coupé-Akzente

In der Frontansicht bleibt das Mercedes C-Coupé nah an der Limousine. Lediglich der Grill wurde auf zwei Lamellen reduziert, der Stern integriert und die Schürze trägt nun abfallende Mundwinkel. Auch am Heck zeigt sich die klare Zugehörigkeit zur C-Klasse, von der sich das Coupé nur durch einen modifizierten Schürzenansatz unterscheidet. Der entscheidende Wandel zum Coupé erschließt sich in der Seitenansicht. Die Windschutzscheibe steht flacher und mündet in eine um 41 Millimeter abgesenkte Dachlinie, die weit im Heck ausläuft. Die Türen haben an Länge zugelegt, tragen aber coupéuntypisch eine festen Fensterrahmen.

Aus der C-Klasse bekanntes Cockpit

Auch im Innenraum des Mercedes C-Coupé werden sich Limousinen-Besitzer gleich heimisch fühlen. Dreispeichenlenkrad, Navigationsmonitor, Bedienelemente, alles gleich gestaltet und platziert, eben da, wo sie auch in den übrigen C-Klasse-Modellen zu finden sind. Lediglich der Fond ist als reine Sitzgelegenheit für zwei Personen ausgelegt, separiert durch eine Mittelarmlehne und eine Mittelkonsole mit Staufach. Die flankierenden Dreiecksfenster sind zwischen B- und C-Säule fest eingesetzt.

Vererbt hat die C-Klasse auch alle Assistenz- und Telematiksysteme an des Mercedes C-Coupé. Neu ist eine aktive Motorhaube für erhöhten Fußgängerschutz. Serienmäßig ist auch das aktive Agility Control-Fahrwerk, das mit einem optionalen Sportfahrwerk kombiniert werden kann.

Fünf Motoren im Angebot

Aus dem C-Klasse-Familienbaukasten stammen auch die Antriebe für das Mercedes C-Coupé. Zum Start-Portfolio zählen drei Benziner und zwei Diesel. Basistriebwerk im C 180 ist der 156 PS und 250 Nm starke 1,8-Liter-Turbo-Vierzylinder, der das Coupé in 8,8 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigt und eine Höchstgeschwindigkeit von 223 km/h ermöglicht. Der Verbrauch wird mit 6,5 Liter (CO2: 150 g/km) angegeben. Der C 250 schwingt sich zu 204 PS und 310 Nm auf. Die Spurtzeit liegt bei 7,2 Sekunden, die Vmax bei 240 km/h und der Verbrauch bei 6,5 Liter. Top-Motor und derzeit einziger Sechszylinder ist der C 350 mit 306 PS und 370 Nm. Damit spurtet das Coupé in 6,0 Sekunden auf 100 km/h und erreicht 250 km/h in der Spitze. Der Verbrauch liegt bei 6,8 Liter. Deutlich genügsamer sind mit jeweils 4,9 Liter die beiden Diesel. Der C 220 CDI leistet 170 PS und 400 Nm, der C 250 CDI kommt auf 204 PS und 500 Nm. Die Spurtzeiten liegen bei 8,1 respektive 7,0 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeiten bei 231 beziehungsweise 240 km/h.

Geschaltet werden die Diesel und der Basisbenziner serienmäßig per manuellem Sechsganggetriebe, die anderen Aggregate tragen ab Werk eine Siebengang-Automatik. Zu haben ist das neue Mercedes C-Coupé als C220 CDI ab 37.455 Euro. Der C 250 CDI kostet ab 41.174 Euro. Günstigster Benziner ist der C 180 für 33.290 Euro. Der C 250 kostet ab 41.174 Euro, der Sechszylinder-Benziner im C 350 ist ab 47.540 Euro zu haben. Das AMG-Sportpaket gibt es zum Aufpreis von 2.499 Euro.

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Uli Baumann

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