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Mercedes C-Klasse T-Modell

Sitzprobe im neuen Mittelklasse-Kombi

Mercedes C-Klasse T-Modell, Modellvarianten Foto: Mercedes 38 Bilder

Zehn Zentimeter länger als der Vorgänger, bietet das T-Modell der C-Klasse Gepäck und Passagieren mehr Raum. Zusätzliche Ausstattungsdetails vereinfachen die Bedienung für den Fahrer. auto motor und sport ist schon mal Probe gesessen.

23.05.2014 Bérénice Schneider

Es hat sich stark verändert, das fällt sofort auf. Im Vergleich zum Vorgänger hat das neue Mercedes C-Klasse T-Modell, intern S 205 genannt, an Ecken und Kanten eingebüßt. Stolz sprechen die Verantwortlichen davon, es sei damit deutlich sportlicher geworden. Erstmals erhält der C-Klasse-Kombi geteilte Rückleuchten, wie sie schon der CLC von 2008 hatte. Ebenso wie die ausgestellten Kotflügel soll das die Schulterpartie betonen.

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Vorstellung Mercedes C-Klasse T-Modell
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Insgesamt nimmt die Außenlänge des Mercedes C-Klasse T-Modell (>>> zur Neuvorstellung) um zehn und die Breite um vier Zentimeter zu. Der Radstand wächst um acht Zentimeter auf 2,80 Meter. Das kommt vor allem den Fondpassagieren zugute, drei Passagiere finden hier ausreichend Platz. Selbst langbeinige Mitreisende können ihre Extremitäten bequem hinter den Vordersitzen verstauen, einzig die recht niedrige Bank verhindert ein komplettes Auflegen der Oberschenkel, sodass die Beine in einem auf Dauer etwas unangenehmen Winkel stehen – falls man man nicht die Füße bis unter den Vordersitz schiebt.

Mercedes C-Klasse T-Modell bietet luftigen Innenraum

Den Eindruck des luftigen Innenraums fördern im Mercedes C-Klasse T-Modell sowohl die große Kopf- und Schulterfreiheit als auch – wie im Falle des Testwagens – das Panoramadach. Wesentlich die Langstreckentauglichkeit unterstützen dürften zudem die gut ausgeformten und nicht zu weichen Sitze.

Um sperriges Ladegut zu transportieren, lassen sich die Rücksitzlehnen nun einzeln umlegen. Wie bisher entsteht eine fast ebene Ladefläche. Neu: Die Entriegelung der beiden äußeren Sessel erfolgt per Knopfdruck vom Kofferraum aus. Das ist besonders dann praktisch, wenn man voll bepackt mit Einkaufstüten zum Auto kommt und nicht mehr wie bisher zunächst im Fond an den Rücksitzlehnen fingern muss. Das Rollo für die Gepäckraumabdeckung wird jetzt entlang der D-Säulen geführt, in Verbindung mit der Komfortöffnung elektrisch. So können sperrigere Objekte verstaut werden, ohne dass die Abdeckung entfernt werden muss.

Dezent größerer Kofferraum

Apropos praktisch: die auf Wunsch elektrisch öffnende Heckklappe, die sogenannte Komfortöffnung. In Verbindung mit der Keyless-Go-Option bietet Mercedes für das neue T-Modell zudem den Hands-free-Access an – die Kofferraumklappe öffnet und schließt selbstständig. Eine Fußbewegung auf Höhe der Stoßstange genügt, um an das 490 bis 1.510 Liter große Ladeabteil zu gelangen (ein dezentes Plus von fünf bzw. zehn Litern im Vergleich zum Vorgänger).

Und wer mit seinem C-Klasse-Kombi gelegentlich einen Anhänger ziehen will, braucht künftig nicht mehr umständlich nach der Anhängerkupplung zu fummeln: Dafür gibt es jetzt einen Knopf neben der Taste für die elektrische Heckklappe – natürlich gegen Aufpreis.

Als Zugmaschine braucht der Kombi drehmomentstarke Motoren – es sind die gleichen wie in der bereits erhältlichen Limousine. Die Bandbreite der Vierzylinder-Diesel reicht von 115 bis 204 PS. Zusätzlich bietet Mercedes den C 300 Bluetec Hybrid an. Der 204 PS starke Dieselmotor wird dabei mit einer E-Maschine (20 kW) kombiniert und soll so auf einen Durchschnittsverbrauch von 3,8 Litern kommen. Ebenfalls zur Verfügung stehen zunächst drei Vierzylinder-Benziner sowie ein Sechszylinder (156 bis 333 PS), es folgt auch hier noch ein Hybridmodell. Alle Motoren erfüllen die Euro-6-Norm und sollen im Vergleich zum Vorgänger bis zu 20 Prozent weniger verbrauchen.

Mercedes C-Klasse T-Modell ist bis zu 65 Kilo leichter

Beigetragen zum reduzierten Verbrauch hat unter anderem das deutlich geringere Fahrzeuggewicht, das je nach Ausstattung um bis zu 65 Kilo gesunken ist – dank des großzügigen Einsatzes von Aluminium bei der Karosserie.Der Verkauf startet im September, die Preise sollen rund 1.700 Euro über denen der Limousine liegen. Damit ist ein Einstiegspreis von etwa 35.000 Euro zu erwarten.

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