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Mercedes-Chef Zetsche in geheimer Mission

Foto: Beate Jeske 8 Bilder

Daimler-Chrysler-Chef Dieter Zetsche ist als potenzieller Kunde in einer süddeutschen Mercedes-Niederlassung mehr als eine Stunde ignoriert worden. Wie es aus sehr gut unterrichteten Kreisen heißt, habe Zetsche mit seinem Wunsch einen Verkäufer zu sprechen, auf Granit gebissen.

18.07.2006

Alle Mitarbeiter seien beschäftigt, soll die Dame am Infostand ihren obersten Boss vertröstet haben. Daraufhin soll Zetsche in der Kaffee-Ecke eine dreiviertel Stunde gewartet haben, ohne dass sich ein Verkäufer blicken ließ. Die neuerliche Bitte nach einem kompetenten Gesprächspartner soll mit dem Hinweis, er könne sich gern etwas zum Trinken nehmen, abgewiegelt worden sein.

15 Minuten später habe Zetsche wieder am Schalter gestanden. Diesmal wollte er, leicht genervt, den Chef sprechen. "Der hat keine Zeit“, soll die Angestellte entgegnet haben, ohne telefonisch nachzufragen.

Insgesamt eine Stunde und zehn Minuten hat den DC-Boss nach Angaben von Mercedes-Mitarbeitern der Besuch der Niederlassung gekostet. Mercedes mochte die Episode übrigens nicht bestätigen. Dass Zetsche regelmäßig Handelsbetriebe besuche, ohne sich vorher anzumelden oder sich gleich beim Betreten vorzustellen, räumte ein Sprecher des Unternehmens ein. Als "Testkäufer“ trete er allerdings nicht auf. Dafür habe man spezielles Personal.

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