Auf Basis von Sensor-Informationen aktiver Fahrsicherheitssysteme, die kritische Situationen wie Schleudergefahr oder sehr starkes Bremsen millisekundenschnell erfassen, nutzt Pre-Safe die Zeit zwischen dem Erkennen einer potenziellen Unfallgefahr und dem Aktivieren der Schutzsysteme im Innenraum. In dieser Zeit bereitet Pre-Safe die Auto-Passagiere vorsorglich auf einen drohenden Unfall vor.
Dabei strafft das Pre-Safe-System reflexartig die Gurte, richtet die Sitzlehnen auf und schließt das Schiebedach sowie die Seitenfenster, damit die Insassen nicht nach außen geschleudert werden und sich beim Seitenaufprall oder beim Überschlag die Windowbags besser abstützen können. Bei einer Notbremsung werden darüber hinaus spezielle Polster in den Multikontursitzen (Wunschausstattung) aufgepumpt, mit denen Passagiere in einer sicheren Position gehalten werden sollen.
Die neu entwickelte Pre-Safe-Bremse verbessert diesen vorsorglichen Insassenschutz nochmals und ergänzt damit den im vergangenen Jahr vorgestellten Bremsassistenten Plus (BAS Plus), der den Autofahrer vor einem drohenden Auffahrunfall optisch und akustisch warnt. Durch die autonome Teilbremsung des Systems rund 1,6 Sekunden vor dem Unfall, erhält der Fahrer neben dem optischen und akustischen Warnhinweis ein weiteres spürbares Signal zu handeln.
Mercedes: CL bremst mit Pre-Safe
Mercedes integriert das präventive Schutzsystem Pre-Safe in die neue CL-Klasse, die ab Herbst 2006 zu den Händlern rollt. Damit soll neben der S-Klasse auch das Luxus-Coupé bei erkannter Unfallgefahr automatisch abbremsen.
Autor: rbu





