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Mercedes

CLK künftig aus Bremen

Foto: Karmann

Nach dem geplanten Produktionsstart des neuen Mercedes Geländewagens GLK soll das Werk Bremen ab dem Jahr 2010 auch den Nachfolger des CLK Cabrios bauen. Das bestätigte Rainer Schmückle, COO der Mercedes Car Group, gegenüber  auto motor und sport bei einem Gespräch in Tuscaloosa, USA.

13.07.2007 Harald Hamprecht

Das aktuelle Modell wird noch beim Auftragsfertiger Karmann in Osnabrück gefertigt. Mercedes rechne intern mit einer Produktion von rund 20.000 Einheiten im Jahr. Damit sind die Geländewagen-Ikone G-Klasse, die Mercedes bei Magna Steyr in Graz bauen lässt, und der Supersportwagen SLR von McLaren die einzigen beiden Modelle, die Mercedes künftig nicht in Eigenregie fertigt.

Die Produktion des neuen kleinen Geländewagens GLK soll im Herbst 2008 ebenfalls im Werk Bremen starten. "Produktionsstart ist im September 2008", sagte Schmückle. Rund 80.000 Einheiten sollen jährlich von Band rollen. „Die M-Klasse der ersten Generation lag bei 80.000 Einheiten. Das muss das Maß der Dinge sein", so Schmückle.

"Dieses neue Volumen werden wir im Wesentlichen ohne zusätzliches Personal stemmen", so Schmückle. Ende 2006 zählte Bremen 11.555 Mitarbeiter. Bislang werden an der Weser ausschließlich die Modelle C-Klasse, CLK (als Coupé), SLK und SL produziert. Der GLK basiert auf der C-Klasse-Architektur und lässt sich deshalb kostengünstig in das norddeutsche Werk integrieren. "Die volle Verfügbarkeit in allen Motorvarianten und auf allen Märkten werden wir erst 2010 haben. Und rund 50 Prozent der GLK-Produktion wollen wir in den USA absetzen ", sagt Vertriebs- und Marketingchef Klaus Maier. "Ich kann mir gut vorstellen, dass wir mit dem GLK erstmals einen Vier-Zylinder-Diesel in den USA anbieten", ergänzt Maier. US-Händler fordern das kleinere, sparsamere Aggregat für den kleinen Bruder der M-Klasse, um für die sensibilisierte US-Kunden in der Klimaschutzdiskussion ein breiteres Angebot zu haben. Bislang sind Sechs-Zylinder-Diesel das kleinste Angebot von Mercedes in den USA.

"Mit dem GLK betreten wir ein neues Segment. Unser neuer Geländewagen wird sich strikt von der M-Klasse differenzieren, denn die Modelle sollen sich nicht substituieren. Wir wollen unsere Auslastung in Tuscaloosa sichern und vor allem unsere Margen beim M-Klasse-Verkauf schonen", sagt Mercedes-Chef Dieter Zetsche am Rande des zehnjährigen Jubiläums des US-Werkes Tuscaloosa, in dem die M-, R- und GL-Klasse vom Band laufen.

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