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Mercedes-Designchef Wagener

"Nur die coolsten Autos werden früh getunt"

Foto: Daimler 36 Bilder

Der neue Mercedes-Designchef Gorden Wagener spricht im Interview mit auto motor und sport-Redakteur Jens Katemann über den GLK-Auftritt auf der SEMA.

05.11.2008 Jens Katemann

Trends wie LED-Tagfahrlicht, Chromfelgen oder Mattlack kamen aus der Tuning-Szene. Haben Sie auf der SEMA 2008 einen neuen Trend gesehen?
Wagener: Ich habe viele interessante Effektlacke, etwa mit Chrom, gesehen. Auch mit schönen, tiefen Farbtönen. Angesagt sind zudem schwarze Felgen. Unsere getunten GLK fand ich auf der Messe mit die originellsten Interpretationen von einem Serienauto.

Was war die Idee des GLK-Tuning-Wettbewerbs und wie gefallen Ihnen die Ergebnisse?
Wagener: Wir haben nur die grobe Richtung vorgegeben. Die Interpretation haben wir komplett den Tunern überlassen. Die Idee war die verschiedenen US-Geschmäcker aus verschiedenen Regionen abzubilden. Das reicht vom edlen Cruiser im Styling New Yorker Business Limousinen, wie ihn Brabus umgesetzt hat, bis zum von der Westküste inspirierten Cabrio mit viel Chrom und großen Rädern. Was die Tuner vor allem in der kurzen Zeit aus unseren Vorgaben gemacht haben, finde ich beeindruckend. Der Wettbewerb sollte eine Wertschätzung für die Arbeit sein, die Tuner wie etwa Brabus in den vergangenen Jahren geleistet haben.

Was hat Mercedes davon?
Wagener: Umgekehrt ist es auch eine Wertschätzung für ein neues Auto wie den GLK, wenn es von Anfang an von vielen veredelt wird. Nur die coolsten Autos werden schon früh getunt.

Wird die kantige Designsprache vom GLK auch bei zukünftigen SUV-Modellen von Mercedes zu sehen sein?
Wagener: Ja, ich denke wir haben ein kraftvolles, charaktervolles Design geschaffen, dass wir auch in zukünftigen Modellen weiterentwickeln werden. Der GLK hat im Straßenverkehr eine souveräne, elegante und unverwechselbare Präsenz, die die Kunden und ich von Mercedes-Autos erwarten.

Hat die Finanz- und Autokrise Auswirkungen auf die Mercedes-Designer? Müssen Sie auch sparen?
Wagener: Das Letzte was wir jetzt tun, ist an zukünftigen Produkten zu sparen. Das ist schließlich unser Kapital, um gestärkt in die Zukunft zu gehen. Und das werden wir. Natürlich versuchen auch wir im Design, wie alle Bereiche des Unternehmens, unsere Arbeit effizienter zu gestalten.

Halten Sie das Thema Umweltfreundlichkeit für nachhaltig und welchen Einfluss hat es auf ihre Arbeit?
Wagener: Das Umwelt-Thema halte ich auf jeden Fall für nachhaltig. Wir haben etwa bei der Studie F700 versucht Elemente wie das Fließen von Wasser mit in die Formensprache aufzunehmen. Wenn man Zukunftstechnologien in einem Konzern entwickelt müssen sie auch das entsprechende Kleid bekommen.

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