Betroffen sind demnach Wagen der C- und E-Klasse sowie der Geländewagen GLK, bei denen die Einspritzdüsen aussetzen. Nach Mercedes-Angaben müssen in rund 4.500 der 30.000 ausgelieferten Motoren die Injektoren getauscht werden. Aktuell produzierte Autos haben bereits die neuen Injektoren eingebaut.
Nun werden alle Injektoren getauscht
Setzen die Düsen aus, kann der Fahrer in einem "Notlaufprogramm" nur noch mit maximal 70 km/h fahren. Verunreinigungen im Diesel oder statische Aufladungen während der Montage des Motors können die Düse demolieren, heißt es aus dem Konzern.
Wegen des wachsenden Unmuts im Kundenkreis über wochenlange Wartezeiten habe sich der Konzern inzwischen zu einer kostspieligen Reparaturstrategie entschlossen: Wurden anfangs aus Kostengründen nur einzelne defekte Düsen getauscht, lasse er nun in der Werkstatt alle Injektoren des Motors erneuern sobald sie denn verfügbar sind. Der Zulieferer Delphi habe wegen der komplexen Technik und verschärfter Testverfahren trotz Sonderschichten große Probleme, die benötigten Stückzahlen zu liefern.
Der neu entwickelte Diesel-Motor war besonders gelobt worden, weil er bei erhöhter Leistung weniger CO2 ausstößt als sein Vorgänger.




