Betroffen sind in Deutschland theoretisch rund 25.000 Einheiten des 220 CDI und 250 CDI in der C-, E- und GLK-Klasse, sagt ein Sprecher auf Anfrage von auto motor und sport.
Bislang gibt es bereits 2.800 Beanstandungen von Kunden. Wie viele Fahrzeuge weltweit betroffen sind, konnte ein Sprecher nicht beantworten.
Motor geht in Notlaufprogramm
Wie merkt der Kunde, dass sein Auto betroffen ist? "Der Motor beginnt, unrund zu laufen und die Check-Engine-Lampe leuchtet auf, danach startet das Notlaufprogramm", erklärt ein Sprecher. In dem Fall fährt der Mercedes höchstens 70 km/h; der nächste Mercedes-Händler soll direkt angesteuert werden. Der Austausch der Injektoren in der Werkstatt dauert rund drei Stunden. Eine offizielle Rückrufaktion sei nicht geplant, weil es sich hier um ein Komfort- und nicht um ein Sicherheitsthema handele.
Probleme sind bereits abgestellt, Kunden erhalten Entschuldigung
"Wir lassen hier erst gar keine Qualitätsdiskussion aufkommen. Wir haben das Problem bereits abgestellt", betont ein Sprecher auf Nachfrage. Die Produktion der Motoren wurde dafür gedrosselt, um betroffene Kunden schnellstmöglich mit Ersatzteilen zu versorgen.
Mercedes hat aus Fehlern der Vergangenheit gelernt: Der Fehler wird nicht nur sofort eingestanden. Kunden erhalten zudem ein offizielles Entschuldigungsschreiben des Mercedes-Händlers und eine "Aufmerksamkeit", wie etwa einen Service-Gutschein, in Höhe von zirka 200 Euro.




