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Mercedes E-Klasse

Neue Sicherheit mal 10

Foto: Schulte 28 Bilder

Im März 2009 wird Mercedes die neue E-Klasse mit zahlreichen Sicherheit-Features auf den Markt bringen. auto-motor-und-sport.de stellt die zehn wichtigsten Sicherheitsinnovationen in der Mercedes E-Klasse der neuen Generation vor.

12.11.2008

1. Fernlicht-Assistent/Nachtsichtgerät

Mit der neuen Mercedes E-Klasse sollen auch Nachtfahrten sicherer werden. Der automatische Fernlicht-Assistent stellt bei Fahrten über 55 km/h sicher, dass die Reichweite der Scheinwerfer automatisch an die Entfernung entgegenkommender Fahrzeuge angepasst wird. So hat der E-Klasse-Fahrer immer eine optimale Fahrbahn-Ausleuchtung zur Verfügung, ohne dass der Gegenverkehr dabei geblendet wird. Gesteuert wird das System per Kamera, nach deren Informationen die variabel regelbaren Bi-Xenonscheinwerfer angepasst werden.

Für weitere Sicherheit sorgt der bereits aus der Mercedes S-Klasse bekannte Nachtsicht-Assistent. Infrarotscheinwerfer leuchten die Fahrbahn großzügig aber für andere Autofahrer unsichtbar aus. Eine Spezialkamera projiziert das Nachtbild auf ein Display in der Armaturentafel. Zusätzliche Sensoren erkennen dabei Fußgänger auf der Fahrbahn.

2. Spurhalte-Assistent

Der neue Spurhalte-Assistent der Mercedes E-Klasse arbeitet kameragestützt und erkennt Fahrbahnmarkierungen. Wird ungewollt die Fahrbahn verlassen, so wird der Fahrer durch leichte Vibrationen im Lenkrad gewarnt. Das System, das die Aktivitäten des Fahrers mit überwacht, kann dabei unterscheiden, ob die Spur unbeabsichtigt oder beabsichtigt verlassen wird. Der Spurhalte-Assistent arbeitet im Geschwindigkeitsbereich von 60 bis 250 km/h.

           

3. Geschwindigkeitslimit-Assistent

Wer künftig mit der neuen E-Klasse von Mercedes zu schnell unterwegs ist und den Geschwindigkeitslimit-Assistent aktiviert hat, der wird vom System mit in die Instrumententafel eingeblendeten Geschwindigkeitsbegrenzungen an das zulässige Limit erinnert. Möglich macht dies eine kamerabasierte Schildererkennung, die die Tempolimits erkennt und dem Fahrer visualisiert. Zusätzlich zur optischen Erkennung von Verkehrsschildern bezieht das System Navigationsdaten in seine Hinweise ein.

4. Attention-Assistent

            Mit dem Attention-Assistenten soll auch der gefürchtete Sekundenschlaf für E-Klasse-Fahrer seinen Schrecken verlieren. Das System, das zwischen 80 und 180 km/h aktiv ist, erkennt den jeweiligen Fahrer an dessen individuellem Fahrerprofil, das aufgrund seines Fahrstils in wenigen Minuten angelegt wird. Erkennt das System zunehmend Abweichungen vom gespeicherten Profil, die auf Übermüdung deuten, so wird der Fahrer akustisch und visuell gewarnt und zu einer pause aufgefordert.

5. Totwinkel-Assistent

"Ups, den habe ich übersehen", können E-Klasse-Fahrer künftig aus ihrem Wortschatz streichen. Dank den Totwinkel-Assistenten, der mit Radarsensoren in den Flanken der Heckschürze den Bereich neben und hinter dem Auto überwacht, wird der Fahrer bei einem Spurwechsel durch ein rotes Licht im Außenspiegel vor einem eventuell auftauchenden Fahrzeug gewarnt. Setzt der Fahrer dennoch den Blinker ertönt zusätzlich eine akustische Warnung.

6. Insassenschutz

Im Vergleich zum Vorgängermodell hat Mercedes die Deformationszonen in der Front der neuen E-Klasse weiter optimiert. So bilden spezielle Profilbleche über den Radkästen eine Längsträgerebene, die Aufprallkräfte in die A-Säulen und weiter bis in den Dachrahmen verzweigt. Zusätzlich verbindet ein Aluminium-Querträger die weit nach vorn reichenden Längsträger und sorgt dafür, dass die Kräfte auch auf die jeweils stoßabgewandte Seite übertragen werden. Ein sogenannter Integralträger, an dem Motor, Lenkung und Vorderachse befestigt sind, dient beim Frontalaufprall ebenfalls als Lastfallebene. Er besteht aus hochfestem Stahl und wurde durch spezielle Abstützrohre mit den neu entwickelten Bodenlängsträgern verbunden. Dadurch kann sich der Integralträger beim Crash einerseits gezielt verformen und Energie aufnehmen, andererseits kann er große Aufprallkräfte direkt in den Fahrzeugboden einleiten. Um zu verhindern, dass die Vorderräder bei einem Offset-Frontalcrash in den Fußraum eindringen, wurden zudem die Seitenschweller nach vorne verlängert. So kann das Rad zusätzlich einen Teil der Crashenergie aufnehmen. Zur gezielten Abstützung und Führung der Vorderräder entwickelte Mercedes außerdem spezielle Streben und zusätzliche Parallelelemente in den Radkästen. Die Streben sind schräg angeordnet und verhindern, dass sich die Fahrgastzelle beim Aufprall absenkt.

Die Bodengruppe wurde durch den kombinierten Einsatz von Längs- und Querträgern verstärkt und crashoptimiert. Mehrteilige Längsträger und ein stabiler Biegequerträger aus ultrahochfestem Stahl bilden die wichtigsten Komponenten der Heckstruktur.

Zur weiteren Sicherheitsaustattung gehören zudem sieben serienmäßige Airbags, Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer sowie crashaktiven Kopfstützen.

7. Fußgängerschutz

Serienmäßig wird die neue Mercedes E-Klasse auch eine aktive Motorhaube tragen, die sich bei einem Zusammenprall mit einem Fußgänger millisekundenschnell um 50 Millimeter anhebt. Gesteuert wird das System mit den per Federn vorgespannten Motorhaubenscharnieren durch Sensoren in der Front. Wird ein Aufprall erkannt, lösen Elektromagneten die vorgespannten Scharniere und die Haube springt auf. Bei einer Fehlauslösung kann das System einfach vom Fahrer wieder zurückgestellt werden.

Mercedes E-Klasse - Technik 2:41 Min.

8. Distronic Plus / Bremsassistent Plus:

Der Abstand-Tempomat Distronic Plus soll den Fahrer bei der Einschätzung von Gefahren unterstützen. Dieses System arbeitet im Tempobereich zwischen Null und 200 km/h und hält das Fahrzeug auf dem vorher gewählten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug - notfalls bremst das System bis zum Stillstand. Verringert sich der Abstand zu schnell, warnt das System den Fahrer akustisch und ermittelt automatisch den notwendigen Bremsdruck für eine Gefahrenbremsung. Hier kommt der Bremsassistent Plus zum Einsatz, der gegebenenfalls die Bremskraft bis zur Vollbremsung erhöht.

Neu an Bord ist eine neuer Radarsensor mit größerer Reichweite. Zwei Nahbereichs-Radarsensoren hinter dem Frontstoßfänger rund ein Fernradar in der Kühlermaske erkennen unfallträchtige Situationen. Die Reichweite des Fernradar reicht nun bis 200 statt nur bis 150 Meter, im Mittelbereich (bis 60 Meter vor dem Auto) ermöglicht der Sensor eine Überwachungswinkel von 60 Grad. Die Nahbereichssensoren mit 80 Grad Winkel sind nach wie vor im Einsatz.

9. Pre-Safe Bremse

Die Pre-Safe-Bremse greift ein, falls eine Kollision unvermeidbar ist. Das System aktiviert daraufhin die maximale Bremsleistung. 1,6 Sekunden vor dem "unvermeidlichen" Aufprall verzögert Pre-Safe in einer autonomen Teilbremsung mit ca. 40 Prozent der maximalen Bremsleistung. Der Fahrer wird in diesem Stadium eine optische und akustische Warnung. Betätigt er die Bremse steht die maximale Bremskraft zur Verfügung.

Neu in der Mercedes E-Klasse ist, dass Pre-Safe 0,6 Sekunden vor der Kollision - falls der Fahrer nicht auf die Warnungen reagiert hat – die maximale Bremsleistung abruft, um durch diese Vollbremsung die Schwere des Aufpralls zu minimieren.

10. Insassenschutz Pre-Safe

Der Insassenschutz Pre-Safe ist mit dem Bremsassistenten und dem ESP gekoppelt. Diese beiden System erkennen fahrdynamische Grenzsituationen, die Pre-Safe unter anderem zur Straffung der Sicherheitsgurtes oder zum Schließen des Schiebedaches animiert. Bei einer Notbremsung arbeitet Pre-Safe mit dem Bremsassistent Plus zusammen. Hat das Radarsystem eine einen drohenden Auffahrunfall erkannt, werden die Gurte von Fahrer und Beifahrer gestrafft. Außerdem bringt das System die Längseinstellung, Kissen- und Lehnenneigung des Beifahrersitzes (je nach Ausstattung) in eine günstige Position.

Bei Schleudergefahr bietet ein neu entwickelter Multikontursitz die Möglichkeit den Oberkörper von Fahrer und Beifahrer besser zu fixieren. Luftpolster in Sitzkissen und Lehne werden aktiviert, um den Abstand der Schulter zur Tür bei einer Querbeschleunigung von 0,6 g um bis zu 40 Millimeter zu vergrößern. Außerdem schließt Pre-Safe automatisch die Seitenscheiben vorne und hinten sowie das Schiebedach.

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