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Mercedes E-Klasse

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Foto: Daimler-Chrysler 37 Bilder

Mercedes plant für die überarbeitete E-Klasse weitere Motorvarianten. Auf die Dauer soll das Motorenportfolio mit jetzt je fünf Diesel- und Benzinmotoren sowie dem einem Erdgas-Modell weiter ausgebaut werden.

03.05.2006

Eine Ausbaustufe stellt die Europa-Einführung der Bluetec-Technologie bei den Dieselmodellen dar. Im Herbst kommt die E-Klasse zunächst in den USA auch als E 320 CDI Bluetec auf den Markt. Zusätzlicher Katalysatoren zur Reduktion von Stickoxid-Emissionen sollen den Selbstzünder nach Mercedes-Angaben zum "saubersten Diesel der Welt" machen. Spätestens 2008 sollen auch in Europa die ersten Bluetec-Modelle verkauft werden.

Ebenfalls mittelfristig für die E-Klasse vorgesehen ist ein zweiter Achtzylinder unterhalb des E 500, wie er im Geländewagen GL 450 zum Einsatz kommt. Dieser 4,7-Liter-Motor mit 340 PS und 460 Nm könnte im weiteren Lebenszyklus für einen neuen Schub beim Verkauf sorgen, heißt es. Das gilt auch für die zweite Generation der Benzindirekteinspritzung, die Mercedes nun im Schwestermodell CLS 350 CGI vorstellt. Der dort eingesetzte V6-Motor mit 292 PS und 365 Nm passt laut Forschungsvorstand Thomas Weber auch in die E-Klasse.

Noch kein Hybrid

Eher unwahrscheinlich ist dagegen laut Weber der Einsatz der Hybrid-Technik aus der Forschungskooperation mit BMW und General Motors noch in dieser Generation der E-Klasse. Zwar benötige der so genannte "Two Mode"-Hybrid nicht mehr Bauraum als die Siebengang-Automatik und passe sehr wohl ins Fahrzeug. Doch weil auch noch die Batterie untergebracht und deshalb tiefer in die Grundstruktur eingegriffen werden müsse, sei die Integration der Technologie vermutlich erst für die nächste Modellgeneration zu erwarten.

Ebenfalls eine Absage erteilte Weber speziellen Varianten für den Einsatz von Biodiesel oder Bio-Ethanol, für den insbesondere die Einspritzanlagen und die Tanks modifiziert werden müssten. "Statt einzelne Modelle auf einen hohen Anteil dieser Kraftstoffe umzurüsten, setzen wir eher auf eine wachsende Beimischung von Biodiesel und Ethanol in den konventionellen Diesel oder ins herkömmliche Benzin", sagte Weber in München.

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