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Mercedes EQ Elektroauto

Kompakt-SUV unter Strom

Mercedes Elektroauto SUV Paris Teaser 23 Bilder

Mercedes schaltet in Sachen Elektromobilität jetzt einen Gang hoch. Mit EQ debütiert die neue Submarke für Elektroautos und mit dem „Generation EQ“ gibt es gleich die passende Studie dazu.

27.10.2016 Uli Baumann 3 Kommentare Powered by

Die Generation EQ-Studie im Look eines sportlichen SUV Coupés feiert auf dem Pariser Autosalon Weltpremiere und gibt einen Ausblick auf eine neue Fahrzeuggeneration mit batterieelektrischem Antrieb.

Ein Baukasten für alle Baureihen

Die eigens für batterieelektrische Modelle entwickelte Elektrofahrzeugarchitektur aus Stahl, Aluminium und Carbon ist in jeder Hinsicht skalierbar und modellübergreifend einsetzbar: Radstand und Spurweite sowie alle übrigen Systemkomponenten, insbesondere die Batterien, sind dank des modularen Systembaukastens variabel. Aus diesem neuen Elektrobaukasten lassen sich also SUVs, Limousinen, Coupés, Cabriolets und weitere Modellreihen generieren. der in Paris vorgestellte Generation EQ soll 2018 auf den Markt kommen. Bis 2023 folgen zwei weitere SUV und zwei Limousinen. Eine Limousine passt von der Größe zwischen C- und E-Klasse und soll für Kunden, die ein rein elektrisches Auto wollen, eine Alternative zur neuen C-Klasse sein. Dazu kommen drei rein elektrische Modelle in der Kompaktklasse mit 300 bis 400 km Reichweite und der vollelektrische Smart in drei Karosserievarianten.

Mercedes Elektroauto SUV Paris Teaser
Kompakt-SUV unter Strom 1:50 Min.
Mercedes EQ Sperrfrist 29.09.16 11.30 Uhr
Hier fährt der erste E-SUV 1:06 Min.
Mercedes EQ Sperrfrist 29.09.16 11.30 Uhr
Mercedes EQ-Cockpit.

Generation EQ mit eigener Elektro-Ästhetik

Optisch wirkt der EQ wie ein glattgelutscher Mercedes GLC. Karosseriefugen sind kaum wahrnehmbar, die Scheibenwischer verdeckt, Kameras ersetzen Außenspiegel, die Türgriffe wurden versenkt. Konventionell wirken die 21 Zoll große Leichtmetallräder. Futuristisch wirken die Black Panel-Displays an Front und Heck mit ihren Lichtfunktionen.

Im Cockpit dominiert ein breites, scheinbar schwebendes 24-Zoll-Display, das alle Anzeigen und Bedienelemente bündelt. Die Bedienung setzt auf berührungsempfindliche Oberflächen. Touchbuttons finden sich auf dem Lenkrad und der Mittelkonsole. Konventionelle Schalter blieben lediglich für die elektrische Sitzverstellung erhalten. Ja, Sitze gibt es auch, 4 an der Zahl, mit weißem Leder bezogen. Wer hinten sitzt darf sich über ein Entertainmentangebot in den vorderen Kopfstützen freuen.

Bis zu 500 km Reichweite

Im Fall des Generation EQ saugen zwei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse an einer in den Fahrzeugboden zwischen den Achsen integrierten Batterie. Die Leistung des Antriebs ist skalierbar und steht und fällt mit der Ausbaustufe. Maximal sind bis zu 300 kW und 700 Nm drin, die Reichweite beträgt bis zu 500 km. Die modular aufgebaute Lithium-Ionen-Batterie stammt von der Daimler-Tochter Deutsche Accumotive und verfügt über eine modellspezifische Gesamtkapazität von über 70 kWh – maximal sollen aber bis zu 110 kWh möglich sein. Mit den 110 kWh würde Mercedes den derzeit stärksten Tesla übertreffen. Das Model S hat mit der leistungsstärksten Batterie eine Kapazität von 90 kWh. Die Mercedes-Batterie soll 700 kg wiegen, das gesamte Auto einschließlich Akku 2.400 kg. Der E-SUV soll spätestens 2020 auf den Markt kommen. Der elektrische Allradantrieb im Generation EQ mit achsvariabler Momentenverteilung soll nicht nur für Fahrsicherheit, sondern auch für Fahrdynamik bürgen. 100 km/h sollen in 5 Sekunden erreicht werden können.

Ist der Saft aufgebraucht, so soll der Generation EQ seine Energiespeicher induktiv, an der Steckdose oder einer speziellen Wallbox per Schnellladung füllen können. Bei anvisierten Ladeleistungen von künftig 300 kW soll in 5 Minuten Strom für 100 km gebunkert werden können.

Vollgestopft mit Sicherheitssystemen

Selbstverständlich ist der Generation EQ mit allen aktuell verfügbaren Assistenzsystemen ausgerüstet. Darüber hinaus tauscht er sich in Echtzeit mit anderen Fahrzeugen aus. Damit sollen weitere Sicherheits- und Komfortfeatures realisiert werden. Auch das Navigationssystem wird intelligenter. Die 3D-Karten können Umgebungsinfos in Echtzeit anzeigen.

Der Markenname EQ soll übrigens für „Electric Intelligence“ stehen. Unter dem neuen Label sollen Elektrofahrzeugen, Wallboxen und Ladeservices bis hin zum Home-Energiespeicher vermarktet werden. Gebaut werden sollen die EQ-Modelle ab Ende der Dekade im Werk Bremen. In Werkserweiterungen sollen dazu rund 500 Millionen Euro investiert werden. Außerdem wird der GLC F-CELL – das weltweit erste Brennstoffzellen-Fahrzeug mit Plug-in-Technologie – in Bremen produziert werden.

Neuester Kommentar

achso, sonst sieht diesen EQ gar nicht schlecht aus, aber auch nach nichts besonderes, ein schön proportionierter, sportlicher, glattgelutschter SUV, nur mit Ceran-feld vorne, und ein bisschen zu viel Porsche, oder Audi, hinten.

naja... 29. September 2016, 18:46 Uhr
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