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Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber

Mercedes F 800 ist Vorbild für die C-Klasse

Foto: dpa 37 Bilder

Die neue Mercedes-Studie F 800, die Daimler auf dem Genfer Autosalon vorstellt, ist nach Aussage von Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber Vorbild für die nächste C-Klasse, die 2014 auf den Markt kommt.

25.02.2010

So wird die nächste C-Klasse die coupéhafte Silhouette, die langgezogene Motorhaube und den kurz gehaltenen Heckabschluss übernehmen. Weber sagte gegenüber auto motor und sport: "Der F 800 ist die sehr emotionale Gestaltung einer coupéhaften Limousine. Kompakt und sportiv. Damit zeigen wir vieles, was wir uns beim Mercedes-Design künftig vorstellen können". Weber kündigt an: "Im F 800 steckt schon ganz viel Serie."

Der Mercedes F 800 dient als Basis für verschiedene Modelle

Im Gegensatz zu anderen Prototypen werde man viele Lösungen auch in Serie sehen wie den Verzicht auf die B-Säule und die hinteren Schwenkschiebetüren, die das Ein- und Aussteigen in engen Parklücken erleichtern. "Das Prinzip ist so überzeugend, dass wir es uns gut in einem Serienfahrzeug der Zukunft vorstellen können", kündigt der Entwicklungsvorstand an.
Weber betont, dass der F800 als Basis für verschiedene Modelle und Antriebstechniken dienen wird. Daimler zeige nun, "wie man auch für heckgetriebene Fahrzeuge eine einheitliche Architektur für unterschiedliche Antriebskonzepte schaffen kann. Bisher ging das ja nur für Benziner und Diesel. Mit dem F 800 haben wir dafür eine Multiantriebs-Plattform entwickelt, die weitaus mehr kann."

Der F 800 könne einen Plug-in-Hybrid ebenso aufnehmen wie einen Elektroantrieb. "Beim
F 800 können wir die Bauteile eines Plug-in-Modells mit Motor und Getriebe genauso unterbringen wie die der vollelektrischen Variante, bei der die Brennstoffzelle an Bord den Strom für den Elektromotor erzeugt." Selbst ein Achtzylinder-Motor haben genügend Raum im F 800. "Unseren neuen direkteinspritzenden V8 in Kombination mit dem leistungsfähigen Plug-in-Hybridmodul kann ich mir durchaus vorstellen. Einen Zwölfzylinder braucht dann niemand mehr."

Markteinführung der Brennstoffzelle wird immer realistischer

Sehr optimistisch äußerte sich Weber zur Einführung der Brennstoffzelle. Eine Markteinführung werde immer realistischer, weil die Kosten für die Infrastruktur deutlich sinken. "Die 1,7 Milliarden Euro, die bis vor kurzem für den Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur in Deutschland veranschlagt wurden, sehen wir heute sogar bei nur noch 500 Millionen Euro. Das ist eine ganz andere Hausnummer." Der Stillstand zur Entwicklung der Brennstoffzellentechnik in den USA sieht Weber als Chance für die europäischen Autobauer. "Das technische Konzept der GM-Brennstoffzelle ist gut, es hat aber zur Zeit keine Priorität. Das wiederum ist die Chance für Europa und Japan, das Thema voranzutreiben. Wir bleiben auf jeden Fall bei unserem Zeitplan und zeigen mit dem Konzept des F 800, dass der Elektroantrieb mit Brennstoffzelle eine Zukunft auch in größeren Segmenten hat."

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