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Mercedes F800 auf dem Autosalon Genf 2010 - C-Klasse voraus

Der F800 lässt die C-Klasse durchblicken

Mit dem Mercedes F800 Style-Forschungsfahrzeug blickt Mercedes voraus, voraus auf die kommende C-Klasse, die mit avantgardistischem Design und grüner Technologie auf Kundenfang gehen soll. Premiere feiert der F800 auf dem Autosalon in Genf.

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So stellt sich Mercedes das Premiumauto der Zukunft vor: emotionale Formensprache, hocheffiziente Antriebe, umfassende Sicherheits- und Assistenzsysteme gepaart mit einem großzügig dimensionierten Innenraum und viel Komfort. In Form gegossen feiert diese Philosophie als Mercedes F800 Style-Forschungsfahrzeug ihr Debüt auf dem Genfer Autosalon.

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Die Genf-Studie F800 zeigt das neue Mercedes-Design

Aufbauend auf einer Multiantriebsplattform, die sich sowohl für einen Elektroantrieb mit Brennstoffzelle, als auch für den Einsatz eines Plug-in-Hybriden eignet, zeigt der 4,75 Meter lange, 1,94 Meter breite und 1,45 Meter hohe Mercedes F800 Style, wie sich die Designsprache von Mercedes künftig entwickeln soll.

Langer Radstand (2,92 Meter), kurze Karosserieüberhänge und eine sinnlich fließende Dachlinie geben die Grundform vor. Das neue Markengesicht trägt weiter zentral den großen Stern im Kühler, dieser wird flankiert von schwingenden Linien im Grill und Hauptscheinwerfern in LED-Technik, die in einzelne Segmente für Tagfahrlicht, Blinkeinheit und Hauptscheinwerfer untergliedert sind. Die Flanken des F800 werden von markanten Kanten durchzogen, die C-Säule reicht bis weit ins Heck und verkürzt so den Kofferraumdeckel auf einen Stummel. Nebenbei reduziert sich so auch das Kofferraumvolumen auf 440 Liter gegenüber 475 Liter in der aktuellen Mercedes C-Klasse.

Innovativ sind dagegen die hinteren, als Schiebetüren ausgelegten Portale. Mit dem gleichzeitigen Entfall von B-Säulen soll das Einsteigen künftig leichter werden.

Bediensystem über Touchpad im Mercedes F800

Großzügig soll es im für fünf Personen ausgelegten Innenraum zugehen. Für die Wohlfühlatmosphäre sollen der Einsatz von Holz und Lichtelementen sorgen. Filigrane Leichtbauelemente an Türen, Armaturenbrett und Sitzen sollen für eine optische Leichtigkeit sorgen. Auch wie zukünftige Bedien- und Anzeigensysteme bei Mercedes aussehen werden, nimmt der F800 vorweg. Die Bedieneinheit besteht aus einem Touchpad in der Mittelkonsole und einer Kamera, die Videobilder von der Hand des Benutzers am Touchpad aufnimmt. Im Livebild wird die Hand transparent im zentralen Display über der Mittelkonsole dargestellt: Alle Funktionen des aktuellen Menüs bleiben sichtbar und können durch leichten Druck auf das Touchpad bedient werden. Weitere technische Innovationen sind ein nochmals verbessertes Presafe, eine optimierte Distronic und ein Spiegel-Display im Kombiinstrument, das die Augenbelastung beim Ablesen wichtiger Infos reduzieren soll.

Die F800-Antriebsoptionen: Plug-in-Hybrid oder Brennstoffzelle

Um reduzierte Umweltbelastungen geht es dagegen bei den zwei optionalen Antriebssystemen. Als Benzin-Hybrid-Plug-In-Variante treibt den Mercedes F800 ein 300 PS starker 3,5 Liter-Benziner in Kombination mit einem 80 kW starken E-Motor an. Die Gesamtleistung beziffert Mercedes auf 409 PS. Damit soll der F800 in 4,8 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigen und eine abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h erreichen. Den Durchschnittsverbrauch gibt Mercedes mit 2,9 Liter (68 g/km CO2) an.

Wird rein elektrisch gefahren, so reicht eine Ladung der 10 kWh-Lithium-Ionen-Batterie, die auch an jeder herkömmlichen Steckdose nachgeladen werden kann, für eine Strecke von 30 Kilometern. Im kombinierten Betrieb sollen 700 Kilometer drin sein.

Als F800 F-Cell tritt das Forschungsauto mit einer Brennstoffzelle und E-Motor an. Der 100 kW nnd 290 Nm starke E-Motor beschleunigt die Limousine in elf Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine elektronisch abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Die Reichweite wird mit 600 Kilometer angegeben.

Übersicht der Premieren auf dem Autosalon Genf 2010
Marke Modelle
Abt Audi A8
Audi R8 5.2 GT R
Audi R8 Spyder
Alfa Romeo Giulietta
Audi A1
A1 e-tron
A8 Hybrid
RS5
Bentley Continental Supersports Cabrio
Flying Star
Bertone Alfa Pandion
BMW 5er
3er Coupé- und Cabrio-Facelift
M3 Facelift
5er Hybrid
X5
X5 M-Paket
X6 Performance Paket
Brabus EV 12
EV 12 Coupé
G V12 S Biturbo
Carlsson C25
Citroen DS3 Racing
Survolt
DS High Rider
Dacia Duster
Edag Light Car
Ferrari 599 GTO Limited Edition
599 HY-KERS
Fiat Abarth 500C und Punto Evo
Fisker Karma Spaceframe
Ford Focus Turnier
Gazal Gazal-1
Hamann Fiat 500 Abarth
Tycoon Evo M (BMW X6 M )
Heico Volvo C70 Cabrio
Heuliez Elektro-Microbus
Hispano Suiza Sportwagenstudie
Fornasari RR 99
Honda CR-Z
3R-C
Hyundai i-Flow
Idea Sofia
IED Turin Tesla Eye Concept
Infiniti Diesel-Motoren
M-Serie
Italdesign Giugiaro Proton Conceptcar
Jaguar XKR Special Edition
JE Design VW Polo
Kia Sportage
Koenigsegg Agera
Lamborghini Gallardo LP 570-4 Superleggera
Lexus CT200h
Lotus Evora Cup
Evora 414E Hybrid Concept
Evora Carbon
Elise
Lumma CLR X 650 M
Mansory G-Couture
Cyrus
Maserati Quattroporte GT S Award Edition
Mazda 5
6
MX-5 20th Anniversary
Mercedes F800
SLS Safety-Car
Mini Countryman
Mitsubishi ASX
Outlander
Nissan Juke
Micra
Pathfinder
Navara
Novitec Rosso Race 848
Opel Meriva
Opel Flextreme GT/E Concept
Pagani Zonda Tricolore
Peugeot SR1
5 by Peugeot
Pininfarina Alfa Romeo 2uettottanta
Porsche Cayenne
911 GT3 R Hybrid
911 Turbo S
918 Spyder
Renault Twingo Wind
Mégane Coupé-Cabrio
Rinspeed UC
Ruf RGT-8
Schnitzer ACS 1
Seat Ibiza ST
Ibiza IBE
Skoda Fabia und Roomster
Fabia RS
Fabia Scout
Subaru Impreza XV
Stella Plug-in-EV
Suzuki SX4 Limousine
Techart Porsche Panamera Concept One
Porsche Turbo S
Toyota Auris
Auris HSD
FT-86
RAV4
Prius Plug-in-Hybrid
Volvo S60
VW Cross Golf
Cross Polo
Polo GTI
Sharan
Touareg
Autor: Uli Baumann
Was ist Ihre Meinung zum Design des Mercedes F800?


mathias | 09.03.2010, 13:02 Uhr

@netschlecht

Wenn man sich mit dem Leuchtendesign auseinandersetzt, dann sollte man eigentlich merken, dass die Mercedes-Lösung weder bei den Front- noch bei den Heckleuchten was mit dem Audi-Ansatz zu tun hat. Und bei allem Spott über das «Girlanden-Design» muss angemekrt werden, dass Leuchtdioden nunmal eine bestimmte Form haben – daran trägt Audi keine Schuld.

mathias | 09.03.2010, 13:00 Uhr

@peterg

Ordentlich ist das nicht. Der vordere Überhang ist viel zu gestreckt, die C-Klasse aber wird wie gehabt einen kurzen, knackigen Überhang haben. Auf Stege im hinteren Türfenster gedenkt Mercedes übrigens tatsächlich zu verzichten – stattdessen wird ein kleines, drittes Seitenfenster angedeutet, um einen eleganten Verlauf der Fensterlinie sicherzustellen.

peterg | 06.03.2010, 13:50 Uhr

Wenn man das Design etwas entrümpelt, dan sieht das sehr ordentlich aus:

http://cwwcardesign.com/cars/mercedes_new_style.html

net_schlecht | 05.03.2010, 00:38 Uhr

Net schlecht, ist schon mal ein richtiger Schritt. Nur nicht ganz so agressiv bitte, man kann es auch übertreiben.
Und eine große Bitte, nicht diese billigen und peinlichen Audi-Baumarkt-Girlanden, das ist Vorsprung durch Technik Stand 2005, damals ging das noch so durch, mittlerweile gibt es aber bessere und edlere Lösungen. Laßt doch die Deppen aus Ingolstadt diese Girlanden weiterbauen. Aber bitte nicht in einer echten Premiummarke verbauen.
Peinlich, prollig, primitiv ist nicht gleich Premium, nur weil es mit dem gleichen Buchstaben anfängt.

zweifler | 05.03.2010, 00:29 Uhr

Auch als Audi Fahrer muss ich dir da mal widersprechen. Die beiden anderen Premiummarken machen Forschritte in Design und Technik, da schaut Audi erneut mal wieder nur zu und macht einfach nur das weiter, was die bisher gemacht haben. Das Design so gut es auch war ist selbst mir mittlerweile zu ausgelutscht und ich würde mir mal was neues wünschen. Und mit der Technik für morgen (E-Antrieb) kommen die Jungs auch noch nicht so richtig aus den Hufen.
Wenn die Tendenz so bleibt, mache ich mir eher Sorgen um Audi, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

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