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Mercedes G500 4×4² auf dem Autosalon in Genf

Das ist der kleine Bruder des 6x6

11 Bilder

Mercedes wird auf dem Autosalon in Genf mit dem G500 4×4² ein spektakuläres Showcar zeigen. Nun gibt es ein erstes Bild des Monster-G.

17.02.2015 Torsten Seibt, Holger Wittich Powered by

Mercedes G500 4×4² mit 422 PS

Bereits vor einigen Monaten hatte unser Erlkönig-Jäger das Modell abgeschossen und ihm wegen der auffälligen Lackierung den Beinamen "Green Monster" verpasst. Nun ist aus dem Green Monster eine Studie namens G500 4×4² geworden. Der Zwilling des legendären Mercedes 63 AMG 6x6 wird von einem V8-Motor mit 422 PS befeuert und erhält 22 Zoll große Felgen mit Reifen der Größe 325/55. In der Serie verrichtet der 5,5-Liter-V8 mit 387 PS seinen Dienst im G500.

Auch der Mercedes G 63 AMG 6x6 sollte eigentlich nur ein Showcar werden, doch potente Kunden im nahen und fernen Osten setzten reihenweise ihre Unterschrift unter Kaufverträge, zu Preisen im Bereich einer halben Million und darüber. Dieses einträgliche Geschäft möchte Mercedes nun offenbar ausweiten und schiebt eine ähnlich brutale Version ohne dritte Achse nach.

Wie der Mercedes G 63 AMG 6x6 steht auch das neue Modell auf sogenannten Portalachsen, bei denen Radvorgelege das Differential der Starrachsen nach oben liften und damit für eine erheblich größere Bodenfreiheit sorgen. Die Bodenfreiheit wird mehr als verdoppelt, die Wattiefe dürfte auf fast einen Meter steigen. Diese vom Unimog bekannte Achstechnik wird für den Mercedes G auch von einigen Zubehöranbietern offeriert.

Kräftiger Aufpreis für den G500 4×4²

Auch sind viele Details des G 63 AMG 6x6 erkennbar. Unter anderem die charakteristische Sonnenblende, aber auch die riesigen Kotflügelverbreiterungen, die wegen der deutlich breiteren Portalachsen nötig sind.

Nachdem keine dritte Achse mit Karosserieblech verkleidet werden muss, fällt auch die Ladefläche des großen Bruders beim G500 4×4² aus. Der neue Gelände-Kraftprotz verfügt über die fünftürige Station-Karosserie des normalen Zivilmodells. So entfallen wohl auch etliche anteilige Mehrkosten, was den Preis der 4x4-Version gegenüber dem 6x6-Modell vermutlich halbieren dürfte. Umrüster bieten einen Portalachs-Umbau üblicherweise zu Preisen ab rund 20.000 Euro an, hierzu darf man dann sicher noch den Mercedes-Zuschlag addieren.

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